Neusser Bürger-Schützenfest 2017 - Königsempfang der Malteser Neuss
Gestern waren wir zu Gast beim Königsempfang des Malteser Hilfsdienstes Neuss ! Seine Majestät Christoph I. Napp-Saarbourg verlieh den Vertretern von Feuerwehr, Polizei, Ordnungsamt und Rettungsdienst den Königsorden 2017. Der Leiter der Feuerwehr Neuss, Joachim Elblinger, nahm den Orden stellvertretend für die gesamte Wehr entgegen. Wir bedanken uns beim Schützenkönig Christoph I. Napp-Saarbourg. Allen, die das Neusser Bürger-Schützenfest...
Gemeinschaftsübung: Scheunenbrand auf einem Hof im Stadtteil Neuss Minkel mit insgesamt 64 Einsatzkräften
„Wasser Marsch!“, hieß es am vergangenen Montagabend gleich für 4 Löschzüge der Feuerwehr Neuss. Im Stadtteil Neuss Minkel wurde in einer groß angelegten Gemeinschaftsübung eine nichtalltägliche Einsatzlage geübt: Scheunenbrand auf einem landwirtschaftlichen Betrieb. Mit insgesamt 64 Einsatzkräften und 20 Einsatzfahrzeugen übten die Löschzüge Stadtmitte (LZ11), Holzheim (LZ 17), Grefrath (LZ18) und Furth (LZ19) auf dem Bergerhof. Dabei wurden sie von den Kräften der Einheit...
Hurra, Hurra, die Schule brennt; aber nur bis die Jugendfeuerwehr anrückt!
Während ihre Schulkameraden schon im Urlaub sind oder ausschlafen, traten 15 Jugendfeuerwehrleute an ihrem ersten Ferientag pünktlich um 8.00 Uhr auf der Feuerwache im Hammfeld ihren Dienst an. Am ersten Samstag der Ferien übernahm die Jugendfeuerwehr für 24 Stunden eine Wachbereitschaft im Rahmen des diesjährigen Berufsfeuerwehrtag, kurz BF-Tag, bei dem die Jugendlichen eine Feuerwehr-Schicht lang,...
Umstrukturierung der Dezernate bedeutet Abschied der Feuerwehr aus dem Aufgabenbereich von Herrn Dr. Welpmann
Zum 03.07.2017 wurden die Dezernate der Stadt Neuss neu organisiert, was auch die Feuerwehr betrifft. Dr. Matthias Welpmann, unser bisheriger Dezernent, besuchte die Kollegen der Feuerwehr auf der Wache im Hammfeld und versorgte die diensthabende Wachmannschaft und die Kolleginnen und Kollegen aus dem Verwaltungsbereich der Feuerwehr mit leckerem Kuchen.Joachim Elblinger, Leiter der Feuerwehr, sprach Herrn...
Training zum Retten von verunfallten Feuerwehrleuten im Atemschutzeinsatz
Nach zwei anstrengenden Wochenenden endete am Samstag, den 01.07.2017 das erste diesjährige Atemschutznotfalltraining. Für acht Feuerwehrangehörige lautete viele Male die Aufgabe, den verunfallten Trupp aufzufinden, die Situation zu stabilisieren und im Anschluss einen adäquaten Transport bzw. eine Rettung ins Freie sicherzustellen. In allen Fällen konnten die eingesetzten Rettungstrupps eine Versorgung sicherstellen,
Neusser Bürger-Schützenfest 2017 - König...
Gemeinschaftsübung: Scheunenbrand auf ei...
Hurra, Hurra, die Schule brennt; aber nu...
Umstrukturierung der Dezernate bedeutet ...
Training zum Retten von verunfallten Feu...
Feuerwehr Neuss - Willkommen

Um kurz vor halb Zehn war im Stadtteil Hoisten die Welt noch in Ordnung. Dies änderte sich schlagartig, als um 9:45 Uhr der Löschzug 16 (Hoisten) zu einer Baustelle alarmiert wurde. Dort sollte es brennen. Was genau dort passiert ist, war zu diesem Zeitpunkt unklar.

Mehrmals im Jahr finden von der Feuerwehr Neuss organisierte Großübungen statt, in denen nicht alltägliche Einsatzsituationen sehr realistisch simuliert werden, damit die Einsatzkräfte der verschiedenen Löschzüge der Feuerwehr Neuss und der Rettungsdienste im Ernstfall auf alles vorbereitet sind. Am Dienstag, den 29.07.2014 fand wieder eine solche Großübung statt, gemeinsam organisiert von Kameraden des Löschzuges Rosellen und der Johanniter Unfallhilfe e. V. aus Neuss.
Eine Großübung ist mit einem enormen Aufwand, vor allem durch sorgfältige Vorbereitung, verbunden. Schon Monate vorher muss Rücksprache mit verschiedensten Ämtern gehalten werden, unter anderem natürlich mit der Polizei, in diesem Fall aber auch mit der Notfallleitstelle der Deutschen Bahn, da diese Übung nahe der S-Bahn Strecke Köln Düsseldorf stattfand. Insgesamt mussten so zwölf Ämter informiert werden.
Am Tag der Übung mussten viele weitere vorbereitende Maßnahmen getroffen werden. Zunächst wurden die demolierten Autos in Position gebracht und die Schauspieler, die die Unfallopfer simulierten, geschminkt und in ihre Rolle eingewiesen. Unfallopfer werden meist von Kräften der beteiligten Löschzüge, der Jugendfeuerwehren, ehemaligen Feuerwehrleuten, aber auch manchmal von Familie und Angehörigen der Feuerwehrkräften gespielt. Diese erhalten vor der Übung eine Karte mit Anweisungen über ihren vitalen Zustand, den sie während der Übung darstellen sollen, zum Beispiel ein gebrochenes Bein, oder Bewusstlosigkeit.

Gleichzeitig rückten die beteiligten Einsatzfahrzeuge zu den bereitgestellten Räumen, meist in der Nähe liegende Parkplätze, ein. Die Kräfte, die aktiv an einer Großübung mitwirken, werden vorher nicht instruiert, so dass sie ohne Nähere Erkenntnisse am Einsatzort eintreffen. Insgesamt waren 90 Personen an dieser Großübung beteiligt.

Die Kräfte der Feuerwehr und der Rettungsdienste standen folgendem Szenario gegenüber:

Durch ein illegales Autorennen ist es auf der Bustrasse zwischen Allerheiligen und Elvekum zu einem Verkehrsunfall, hinter der Bahnunterführung gekommen. Beteiligt waren zwei PKW und mehrere Passanten, die an der dortigen Bushaltestelle auf den Bus warteten. In und unter den Fahrzeugen waren mehrere Personen eingeklemmt.
Zuerst trafen ein Rettungswagen und ein Notarzt an der Unfallstelle ein, um die Sachlage zu erkunden, erste Verletzte zu versorgen und Rückmeldung an die Leitstelle zu geben. Die Leitstelle, im Fall einer Übung ist es eine Übungsleitung, alarmierte daraufhin die weiteren Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes und der Johanniter, sowie die Einsatzfahrzeuge der Löschzüge Rosellen, Hoisten und Holzheim. Nun musste die Einsatzstelle, durch Bilden von Abschnitten, gemäß der vorgefundenen Lage zunächst strukturiert werden. Danach mussten die verletzen Personen aus den stark demolierten Unfallfahrzeugen befreit und versorgt werden. Außerdem musste eine Einsatzleitung vor Ort aufgebaut werden und ein Landeplatz für einen theoretisch angeforderten Rettungshubschrauber vorbereitet werden. Ziel und Zweck einer Großübung ist natürlich die bereits oben erwähnte Erprobung des Ernstfalles. Allerdings wird so auch die Kommunikation zwischen den beteiligten Einheiten stetig verbessert. Nach zwei Stunden hatten die Einsatzkräfte die Übung erfolgreich abgeschlossen.

Es handelt sich um ein Fahrzeug neuester Norm, ein LF-10/6 der Firma Ziegler. Wir wünschen dem Löschzug Hoisten alles Gute und viel Erfolg damit!

„Ich will aufhören, bevor mir die Ideen und die Kraft ausgehen und ich dem Löschzug keine neuen Impulse mehr geben kann!“ Mit diesen Worten verabschiedete sich der bisherige Löschzugführer, Brandinspektor Michael Rönicke, von seiner Mannschaft und gab seine Verantwortung an den Leiter der Feuerwehr, Peter Schöpkens, zurück, der die Verantwortung dann auch sogleich an den neuen Löschzugführer, Brandmeister Patrick Baas, weitergab.


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