Jugendfeuerwehr mit Jugendring Neuss zu Besuch in Polen
In der zweiten Woche der Herbstferien war es wieder so weit. Nach ausführlicher Vorbereitung brach eine 39- köpfige Delegation des Jugendring Neuss nach Wegierska Gorka in Polen auf, um die in den vergangenen Jahren geknüpften Kontakte zur polnischen Partnergruppe aus Oppeln zu vertiefen. Es war die dritte deutsch-polnische Jugendbegegnung des Jugendring Neuss. Der Jugendring Neuss, Arbeitsgemeinschaft...
Dankeschön für Jugendbetreuer im Hitch
Am vergangenen Sonntag begrüßte Ingrid Dreyer, Vorstandsmitglied im Jugendring Neuss, zur ersten Dankeschönveranstaltung knapp 30 Gruppenleiter der verschiedenen Jugendverbände im Hitchkino. Sie dankte im Namen des gesamten Vorstandes (Annika Ulrich, Steffen Schenkendorf und Robin Bender) den Gruppenleitern der Jugendfeuerwehr, vom Jugendrotkreuz, den Maltesern, der Ev. Jugend für ihr Engagement und ihre ehrenamtliche Arbeit mit Kindern...
Neusser Bürger-Schützenfest 2017 - Königsempfang der Malteser Neuss
Gestern waren wir zu Gast beim Königsempfang des Malteser Hilfsdienstes Neuss ! Seine Majestät Christoph I. Napp-Saarbourg verlieh den Vertretern von Feuerwehr, Polizei, Ordnungsamt und Rettungsdienst den Königsorden 2017. Der Leiter der Feuerwehr Neuss, Joachim Elblinger, nahm den Orden stellvertretend für die gesamte Wehr entgegen. Wir bedanken uns beim Schützenkönig Christoph I. Napp-Saarbourg. Allen, die das Neusser Bürger-Schützenfest...
Gemeinschaftsübung: Scheunenbrand auf einem Hof im Stadtteil Neuss Minkel mit insgesamt 64 Einsatzkräften
„Wasser Marsch!“, hieß es am vergangenen Montagabend gleich für 4 Löschzüge der Feuerwehr Neuss. Im Stadtteil Neuss Minkel wurde in einer groß angelegten Gemeinschaftsübung eine nichtalltägliche Einsatzlage geübt: Scheunenbrand auf einem landwirtschaftlichen Betrieb. Mit insgesamt 64 Einsatzkräften und 20 Einsatzfahrzeugen übten die Löschzüge Stadtmitte (LZ11), Holzheim (LZ 17), Grefrath (LZ18) und Furth (LZ19) auf dem Bergerhof. Dabei wurden sie von den Kräften der Einheit...
Hurra, Hurra, die Schule brennt; aber nur bis die Jugendfeuerwehr anrückt!
Während ihre Schulkameraden schon im Urlaub sind oder ausschlafen, traten 15 Jugendfeuerwehrleute an ihrem ersten Ferientag pünktlich um 8.00 Uhr auf der Feuerwache im Hammfeld ihren Dienst an. Am ersten Samstag der Ferien übernahm die Jugendfeuerwehr für 24 Stunden eine Wachbereitschaft im Rahmen des diesjährigen Berufsfeuerwehrtag, kurz BF-Tag, bei dem die Jugendlichen eine Feuerwehr-Schicht lang,...
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Neusser Bürger-Schützenfest 2017 - König...
Gemeinschaftsübung: Scheunenbrand auf ei...
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Feuerwehr Neuss - Willkommen

Am Dienstagabend (26.5.) startete die Übung des Löschzugs Stadtmitte mit einem Einsatzstichwort, welches bei vielen Neussern Bürgern wohl für Besorgnis sorgen würde: "Brand im Dachbereich des Quirinus Münster", dem Wahrzeichen der Stadt Neuss. 20 Feuerwehrkräfte mit vier Fahrzeugen unter Führung von Bernd Ermbter setzten sich von der Feuerwache aus in Bewegung. Den anrückenden Kräften war klar, dass es sich um eine Übung handelte und die Fahrt erfolgte leiser und unauffälliger, als im Ernstfall.

Vor Ort traf der Einsatzleiter auf einen Passanten (instruiert von der Übungsleitung), der im Dachbereich des Hauptflügels eine leichte Rauchentwicklung gesehen und daraufhin die Feuerwehr informiert hatte. Umgehend wurden weitere Erkundungsmaßnahmen eingeleitet und ein Zugang zum Gebäude geschaffen.

Bei der Meldung "Brand im Quirinus Münster" haben viele die Bilder aus dem Jahr 1914 im Kopf, bei dem weite Teile des Turms durch einen Brand beschädigt wurden. Um im Ernstfall schnell und effektiv handeln zu können sind Orientierung und Ortskenntnis unabdingbar. Mit entsprechenden Einsatzplänen konnte der erste Trupp den inszenierten Brandort rasch erreichen. Über ein Hubrettungsfahrzeug wurde das benötigte Schlauchmaterial zur Entnahmestelle der trockenen Steigleitung transportiert und von dort schließlich der Löschangriff vorgetragen. Gleichzeitig hatte ein weiterer Trupp den darüber liegenden Spitzboden im Haupt-Dachflügel kontrolliert. Der angenommene Kleinbrand war damit schnell unter Kontrolle.

Der Löschzug konnte im Anschluss die Gelegenheit nutzen und vor der Kulisse des Münsters ein Gruppenfoto festhalten. Dank hierfür gilt dem Kameraden Markus Heinrich, der auch während der Übung einige schöne Schnappschüsse einfangen konnte.

Nach dem Fotoshooting wurde das Objekt noch einmal mit der gesamten Mannschaft begangen. Damit hatten nicht nur die zuvor eingesetzten Trupps, sondern jeder die Möglichkeit, die verwinkelten Ecken des Quirinus kennenzulernen. Der Blick vom Turm über die Neusser Innenstadt wird dabei vielen als Highlight in Erinnerung bleiben.

Für die Übungsgelegenheit und den reibungslosen Ablauf gilt ein besonderer Dank Oberpfarrer Msgr. Assmann sowie dem ehrenamtlichen Küster Herrn Stock.

Pünktlich um 7.30 Uhr trafen die ABC-Erkundungskraftwagen (kurz ABC-Erkunder genannt) aus Mönchengladbach, Krefeld, Viersen, Kaarst und Neuss auf der Feuerwache im Neusser Hammfeld ein. Nach der Begrüßung durch Kreisbrandmeister Norbert Lange und den Leiter der Abteilung Ausbildung der Feuerwehr Neuss Markus Brüggen folgte eine kurzen Übungseinheit zum Kontaminationsnachweis radiologischer Stoffe.

Bei der anschließenden Messübung war die angenommene Lage ein Verkehrsunfall eines Tanklastzuges im Autobahnkreuz Neuss-West. Als Ladung waren 20 Tonnen Ammoniak angenommen und ein großer Teil dieser Ladung sollte entweichen. Um eine Abschätzung des gefährdeten Bereiches zu erhalten machte sich im Lagerraum der Feuerwehr Neuss die Abschnittsleitung Messen sofort an die Arbeit und schickte die ABC-Erkunder, nach kurzer Einweisung in die angenommene Einsatzlage, an verschiedene Stellen im Stadtgebiet. Dort wurde jeweils die Konzentration von Ammoniak gemessen. Hierbei galt es die Fahrzeuge so zu dirigieren, dass sie selbst nicht durch die Ammoniak-Wolke fahren mussten, um das eingesetzte Personal nicht zu gefährden.

In derartigen Gefährdungslagen kann die Feuerwehr von der Möglichkeit Gebrauch machen über die Kreisleistelle des Rhein Kreises Neuss ohne Zeitverzug eine Warnung und Handlungsempfehlungen im Radio zu vermelden.

Eine wichtige Aufgabe der ABC-Erkunder im Gefahrenfall ist es Proben zu nehmen, die dann zu einem späteren Zeitpunkt analysiert werden können. Daher mussten im Rahmen dieser Übungen Wasserproben aus dem Reuschenberger See genommen werden. Hierbei kommt es neben der richtigen Technik vor allem auch auf die Dokumentation an, damit später nachvollzogen werden kann, woher die Probe stammt und wann diese entnommen wurde.

Wichtiger Übungsbestandteil war die Erprobung bzw. Einübung der Kommunikation zwischen den Fahrzeugen im Stadtgebiet und der Abschnittsleitung. Hierbei diente der Abrollbehälter-Einsatzleitung, der auf dem Hof der Feuerwache aufgestellt wurde,  als Fernmeldebetriebsstelle. Die Abschnittsleitung konnte aus den übermittelten Messwerten eine Ausbreitungskarte erstellen und so festlegen in welchen Bereichen eine Gefahr für die Bevölkerung bestanden hätte und auch in welchem Bereich eine Warnung erfolgen müsste.

Mit einer Aussprache der beteiligten Einsatzkräfte und einem Mittagessen, zubereitet von den Kollegen der Johanniter-Unfallhilfe, endete diese Übung.

Schadstoffe in der Luft: Zumindest nimmt die Feuerwehr Neuss, unterstützt durch weitere Spezialkräfte, das innerhalb eines Übungsszenarios am Samstag an. Im Bereich Reuschenberg und darüber hinaus werden Messfahrzeuge die Luft untersuchen. Dabei besteht keine Gefahr und es werden keine Stoffe ausgesetzt. Die Feuerwehr übt den anspruchsvollen organisatorischen Teil des Messens und der Messleitung „trocken“.

Messung von Schadstoffkonzentrationen: ABC-Erkunderkraftwagen (atomare, biologische und chemische Stoffe), bereitgestellt für den Katastrophenschutz der Länder durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz, sind in der Lage während der Fahrt Luftmessungen durchzuführen. Zur Einschätzung einer möglichen Gefahr für die Bevölkerung, der Warnung derselben mit Verhaltensanweisungen (Türe & Fenster schließen) und für eine verlässliche Dokumentation von Messwerten ist der schnelle Einsatz dieser Fahrzeuge entscheidend.

Meist werden Messungen während größeren Schadenereignissen notwendig, also genau dann, wenn die Feuerwehr eh schon voll gefordert ist. Zur Messung sind über lange Zeit ausgebildete Spezialkräfte und eine konzentriert handelnde Messleitung erforderlich. Wir bitte um Verständnis für langsam fahrende Messfahrzeuge und bitten Sie, um unnötige Besorgnis zu vermeiden, die Mitteilung über diese Übung auch Ihren Freunden und Bekannten zur Kenntnis zu bringen.

An der Übung beteiligt sind die Feuerwehren Neuss, Kaarst, Mönchengladbach, Viersen und Krefeld. Geübt wird abwechselnd in der verschiedenen Städten. Über Verlauf und Ergebnis der Übung werden wir nach deren Abschluss gesondert informieren.