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08

Leistungsnachweis

SEP
28

Treffen der Ehrenabteilung

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Größere Einsätze in 2006
Sonntag 31.12.06 - 01.01.07:
Einsatzgeschehen an Silvester

Aus Sicht der Feuerwehr ist das Einsatzaufkommen an Silvester  2006 als normal anzusehen.
Acht Containerbrände und sechs gemeldete Zimmerbrände beschäftigten die Feuerwehr Neuss zum Jahreswechsel.
Bei den Bränden wurde niemand verletzt. Die meisten der gemeldeten Zimmerbrände stellten sich als Balkonbrände heraus, die durch Feuerwerkskörper entstanden sind.
Bei einem Wohnhausbrand in Kaarst konnte die Feuerwehr Neuss unterstützend tätig werden. Ein Abrollbehälter mit Atemschutzgeräten wurde den Kaarster Kollegen bereitgestellt.
Der schwere Sturm der vorangegangenen Nacht bescherte der Feuerwehr Neuss bei weitem mehr Arbeit. In der Nacht zum 31.12.06 bis zu den Nachmittagsstunden mußte die Feuerwehr zu 22 Unwettereinsätzen ausrücken.
Einsatzleiter: Markus Brüggen
Freitag 29.12.06 - 14:02 Uhr:
Zimmerbrand Peter Loer Straße
Rauchentwicklung aus einer Wohnung im 2. OG eines Mehrfamilienhauses. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Bewohnerin der brennenden Wohnung vor dem Hauseingang.
Es wurde ein Trupp unter PA mit einem C Rohr zur Brandbekämpfung eingesetzt. Gleichzeitig wurde ein zweiter Trupp unter PA zur Kontrolle der darüber liegenden Wohnungen eingesetzt. Aus der oberen Wohnung wurde eine weibliche Person mit einer Fluchthaube ins Freie geleitet und dem Rettungsdienst zur Kontrolle übergeben. Die Bewohnerin der Brandwohnung wurde mit Rauchvergiftung an den Rettungsdienst übergeben.
In der Brandwohnung brannte im Wohnzimmer ein Medienschrank. Das Feuer war bereits auf andere Einrichtungsgegenstände übergegriffen. Der Brand wurde mit einem C- Rohr abgelöscht  Zur Entrauchung von Wohnung und Treppenhaus wurde ein Hochdrucklüfter eingesetzt. Einige Einrichtungsgegenstände wurden ins Freie verbracht und die Einsatzstelle wurde zur Brandermittlung an die Polizei übergeben.
Im Einsatz waren der hauptamtliche Löschzug mit der Tagesstaffel, während die Feuerwache durch den Löschzug Stadtmitte besetzt wurde. Einsatzende für alle Kräfte war um 15:46 Uhr.
Einsatzleiter: Klaus Mund
Freitag 29.12.06 - 05:25 Uhr:

Zimmerbrand in Norf - Brandursache war eine Heizdecke 
In den frühen Morgenstunden des 29.12.2006 kam es in Norf zu einem Zimmerbrand, bei dem wie durch ein Wunder niemand verletzt wurde.
In letzter Minute konnte sich ein Bewohner eines Wohn- und Geschäftshauses in Norf aus seinem brennenden Bett retten. Die Feuerwehr Neuss ging mit einem Trupp unter Atemschutz und C – Rohr zur Brandbekämpfung vor. Gleichzeitig wurde ein sogenannter Überdruckbelüfter eingesetzt.
Das Schlafzimmer wurde durch das Feuer erheblich beschädigt. Durch den Einsatz des erwähnten Überdruckbelüfters blieben Schäden durch Rauch und Hitze in anliegenden Räumen jedoch auf ein Mindestmaß begrenzt.
Brandursache ist eine Heizdecke im Bett. Die Feuerwehr weißt in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Heizdecken bei unsachgemäßer Anwendung oder mangelnder Wartung eine erhebliche Brandgefahr darstellen und schon häufig die Ursache für Brände waren. Ebenso empfiehlt die Feuerwehr Neuss die Verwendung von Rauchmeldern. Im o.g. Fall hat der Anrufer den Brand glücklicherweise selbst bemerkt, dennoch werden viele Menschen im Schlaf durch Brandrauch verletzt oder gar getötet.
Im Einsatz waren: Der hauptamtliche Löschzug der Feuerwache Neuss und der Löschzug Norf.
Einsatzleiter: Markus Brüggen 
Donnerstag 28.12.06:
Mehrere Brände in Neuss
Im Laufe des Tages kam es im Stadtgebiet Neuss zu mehreren Bränden. Bei einem Zimmerbrand wurden drei Personen leicht verletzt.
Am Donnerstag den 28.12.06 mußte die Neusser Feuerwehr zweimal Brände in Privathäusern bekämpfen. Bei einem Kellerbrand in Allerheiligen konnte die Feuerwehr durch einen Löschangriff im Keller Schlimmeres verhindern. So wurde dort niemand verletzt und auch der Sachschaden blieb verhältnismäßig gering.
Anders erging es einer Familie auf der Neusser Furth. Durch einen Kochtopfbrand war die Wohnung im dritten Geschoß stark verraucht. Der Brand wurde von den Bewohnern selber gelöscht, von der Feuerwehr wurde die Wohnung mit einem sogenannten Überdruckbelüfter rauchfrei gemacht. Außerdem versorgte die hauptamtliche Besatzung der Feuerwache Neuss zusammen mit dem Rettungsdienst die Verletzten. Zwei Kinder und ein Erwachsener wurden vorsorglich mit Verdacht auf Rauchvergiftungen in Neusser Krankenhäuser gebracht.
Die beiden Einsätze reihten sich eine Serie von Einsätzen ein. Am Vormittag löste eine Löschanlage in einer Neusser Motorenfabrik aus und einer hilflosen Person mußte aus ihrer Wohnung geholfen werden. Am Abend bekämpfte die Feuerwehr einen Kleinbrand im Eingangsbereich eines Wohnhauses in der Innenstadt und in Grefrath ging die Feuerwehr einem vermuteten Gasgeruch nach. Glücklicherweise konnte bei der gut gemeinten Alarmierung keine explosionsfähige Atmosphäre festgestellt werden.
Eingesetzt wurden neben dem hauptamtlichen Löschzug: Die Löschzüge Stadtmitte, Rosellen und Furth.
Einsatzleiter: Markus Brüggen
Mittwoch 27.12.06 - 12:53 Uhr:
Verpuffung an Tankfahrzeug im Hafen
In einem Industriebetrieb im Neusser Hafen kam es in den Mittagsstunden beim Beladen eines Mehrkammer Tankfahrzeug in einer Tankkammer zu einer Verpuffung bei der eine Person verletzt wurde. Diese wurde aufgrund ihrer Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.
Die auslaufenden Flüssigkeiten wurden eingedämmt um ein Einlaufen in die Abwasserkanäle zu verhindern. Die betroffenen Tankkammern wurden mit Löschschaum eingeschäumt um eine Brandausbreitung zu verhindern.
Die Feuerwehr führte Schadstoffmessungen an der Einsatzstelle durch. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefährdung für die umliegenden Firmen und deren Mitarbeiter.
Zu Entstehungsursache und Schadensumfang kann die Feuerwehr zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben machen.
An der Einsatzstelle waren 16 Feuerwehrmänner des durch die Tagesstaffel unterstützen hauptamtlichen Löschzuges während sich 12 Feuerwehrkräfte des Löschzuges Stadtmitte und der SEG in Bereitschaft befanden. Der Einsatz war nach etwa zwei Stunden beendet.
Einsatzleiter: Heinrich Lambertz
Mittwoch 27.12.06 - 11:46 Uhr:
Brand in einem EDV-Raum
Durch die Auslösung der Brandmeldeanlage wurde die Feuerwehr zu einem mehrgeschoßigen Gewerbe- bzw Bürobetrieb gerufen. Die Kontrolle des ausgelösten Melders ergab einen Schwelbrand in einem EDV-Raum im 4-Obergeschoß.
Mit einem Kleinlöschgerät konnte der Brand schnell gelöscht werden. Durch der Einsatz eines mobilen Hochdrücklüfters konnte der Brandraum und das angrenzende Großraumbüro nach kurzer Zeit entraucht werden, so das die zuvor durch den Alarm evakuierten Beschäftigten an ihren Arbeitsplatz zurück konnten.
Der Einsatz des hauptamtlichen Löschzuges dauerte eine Stunde an.
Einsatzleiter: Heinrich Lambertz
Sonntag 24.12.06 - 02:20 Uhr:
Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus
In der Nacht zum Heiligabend kam es auf der Teutonenstraße im Stadtteil Neuss Furth zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus. Glücklicherweise wurde bei dem Brand niemand verletzt.
Dichter Rauch drang aus dem Keller und füllte das gesamte Treppenhaus bis zur dritten Etage, als Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst eintrafen. Einige Bewohner hatten ihre Wohnungen verlassen und standen auf der Straße. Ein Trupp der Feuerwehr ging mit Atemschutzgeräten und C – Rohr zur Brandbekämpfung vor, während andere Trupps den verrauchten Treppenraum kontrollierten und mit einem sogenannten Überdruckbelüfter rauchfrei machten.
Während dieser Maßnahmen meldeten die Bewohner einer Wohnung im zweiten Obergeschoß per Telefon bei der Leitstelle, dass sie und die kleine Enkeltochter vom Rauch eingeschlossen seien. Auch auf der Rückseite machten sich Bewohner an den Balkonen bemerkbar und schilderten eine ähnliche Situation. Die Feuerwehr konnte letztlich den Brand sehr schnell löschen und ebenso das Treppenhaus entrauchen, so dass für die Bewohner keine Gefahr bestand. Vorsorglich wurden alle Wohnungen kontrolliert. In nur einer Wohnung wurde eine leichte Verrauchung festgestellt. Die erwähnte Enkeltochter wurde durch die Besatzung des Rettungswagens untersucht sie konnte aber unverletzt bei ihren Großeltern bleiben, so dass trotz der ereignisreichen Nacht einem unbeschwerten Weihnachtsfest nichts mehr im Wege stand.
Zur Brandursache kann derzeit keine Aussage gemacht werden. Die Polizei hat noch während der Nachlöscharbeiten die Ermittlungen aufgenommen. Im Einsatz waren: Der Hauptamtliche Löschzug der Feuerwache Neuss, der Löschzug Furth und der Löschzug Stadtmitte, der für evtl. weitere Einsätze die Wachbereitschaft übernahm.
Einsatzleiter: Markus Brüggen
Dienstag 19.12.06 - 11:17 Uhr:
 
Hallenbrand an der Heerdterbuschstraße
In einem Produktionsbetrieb an der Heerdterbuschstraße war ein Förderband in Brand geraten. Der Brand hatte teilweise auch auf das Dach des Betriebsgebäudes übergegriffen. Die entstandene Rauchwolke war bis hin zur Innenstadt sichtbar. Personen kamen bei dem Ereignis nicht zu Schaden.
Von Außen wurde der Brand des Daches von einem Trupp mit einem C-Rohr eingedämmt. Zur Brandbekämpfung im Bereich des Förderbandes wurde ein weiterer Trupp unter Atemschutz eingesetzt, der das Feuer innerhalb kürzester Zeit mit einem Schaumteppich aus Löschschaum ersticken konnte.
Eingesetzt waren neben dem hauptamtlichen Löschzug, der durch die Tagesstaffel unterstützt wurde, die ehrenamtlichen Löschzüge Furth und Stadtmitte. Insgesamt waren 21 Feuerwehrkräfte an der Einsatzstelle und 10 befanden sich als Verstärkung auf der Wache im Hammfelddamm. Nach etwas über einer Stunde hieß es dann für alle Kräfte: Einsatzende.
Einsatzleiter: Joachim Elblinger
Sonntag 10.12.06 - 02:57 Uhr:
Verqualmung in Läden an der Otto-Wels-Straße
Aus noch nicht geklärter Ursache kam es auf der Otto-Wels-Str. zu einer starken Verrauchung in einem Lagerraum eines Ladenlokals. Ein angrenzendes Ladenlokal, sowie eine Wohnung im 1. OG waren ebenfalls verraucht.
Ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr wurde zur Brandbekämfung eingesetzt. Zwei weitere Trupps wurden zur Kontrolle im Kellerbereich und 1. Obergeschoss eingesetzt. Die Betreiber des Ladenlokals sowie die Bewohner der Wohnung im ersten OG des Ladenlokals wurden ins Freie gebracht und vom Rettungsdienst betreut. Umfangreiche Lüftungsarbeiten wurden eingesetzt.
Zur Entstehungsursache und dem entstandenen Sachschaden kann zur Zeit keine Angabe gemacht werden.
Im Einsatz waren 17 Feuerwehrkräfte des hauptamtlichen Löschzugs und des Löschzugs 16 (Hoisten) der freiwilligen Feuerwehr. Die Feuerwache am Hammfelddamm wurde während dieser Zeit vom Löschzug 11 (Stadtmitte) besetzt.
Einsatzleiter: Heinrich Lambterz
Montag 20.11.06 - 20:29 Uhr:
Feuer im 11. Stock an der Görlitzer Str.
Am Montag, den 20.11.2006, rückte die Feuerwehr zu einem Kochtopfbrandbrand im 11. OG eines Hochhauses an der Görlitzer Str. 4 aus. Die Wohnung und der Flur im 11. OG waren beim Eintreffen der Feuerwehr leicht verraucht.
Die Brandbekämpfung wurde von zwei Trupps unter Atemschutz im 11. OG durchgeführt. Beim Eindringen in der Wohnung wurde die Wohnungsinhaberin mit einer leichten Brandverletzung angetroffen Zur weiteren Versorgung wurde der Patient an den Rettungsdienst übergeben. Das 10. OG wurde als Basisgeschoß für die weiteren Kräfte genutzt. Der verrauchte Flur, sowie die Wohnung wurden mittels Hochdrucklüfter belüftet.
 Zum Einsatz kamen 40 Feuerwehrkräfte des hauptamtlichen Löschzuges sowie der Löschzüge 11 (Stadtmitte), 12 (Grimlinghausen), 19 (Furth) und die Sondereinsatzgruppe. Zusätzlich wurde eine Bereitschaft bestehend aus 12 Feuerwehrkräften gebildet.
Der Einsatz für die Feuerwehr war nach knapp einer Stunde beendet.
Einsatzleiter: Heinrich Lambertz
Freitag 03.11.06 - 18:55 Uhr:
Brand im St. Alexius Krankenhaus
Ein männlicher Patient hatte im Aufenthaltsraum im 1.Obergeschoß das Mobiliar angezündet. Dabei hatte auch seine Kleidung Feuer gefangen.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer und die brennende Person bereits durch den beherzten Eingriff des Personals mittels Pulverlöscher gelöscht worden. Die verletzte Person wurde vom Rettungsdienst und Notarzt medizinisch versorgt, da sie Brandverletzungen 2. Grades am Arm hatte. Der verrauchte Flurbereich wurde quergelüftet.
Gegen 22.05 Uhr kam es zu einem weiteren Brand in einem Patientenzimmer im 2. Obergeschoß über dem vorherigen Brandgeschoß. Vermutlich durch Nachahmung hatte ein Patient sein Bettzeug in Brand gesteckt. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer bereits durch das Personal gelöscht. Es wurden keine Personen verletzt. Zusammenfassend bleibt festzustellen, daß die brandschutztechnischen Strukturen (Brandmeldeanlage, betriebliche Organisation) äußerst zufriedenstellend funktionierten. Insbesondere ist die vorzeitige Evakuierung der Patienten durch das Personal in gesicherte Rauchabschnitte hervorzuheben.
Die Feuerwehr war mit insgesamt 38 Kräften des hauptamtlichen Löschzuges und der Löschzüge Stadtmitte, Grimlinghausen und Norf der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Sondereinsatzgruppe zur Stelle. Weitere 25 Feuerwehrleute befanden sich in Bereitschaft. 
Einsatzleiter: Michael Scherrers
Dienstag 31.10.06 - 08:24 Uhr:
   
Feuer in Blumengeschäft an der Gielenstraße
Aus noch nicht abschließend geklärter Ursache ereignete sich ein Brand in den Ausstellungsräumen eines Blumengeschäftes an der Gielenstraße. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter Brandrauch aus den Räumen sowie unterhalb der Dachkonstruktion hervor. Der Geschäftsinhaber und seine Mitarbeiter hatten den Brand entdeckt und sofort die Feuerwehr alarmiert. Personen waren nicht zu Schaden gekommen.
Zur Erkundung und Brandbekämpfung wurden zwei Trupps unter Atemschutz mit jeweils einem C-Rohr eingesetzt. Zur Lokalisierung des Brandentstehungsortes nahm ein Trupp eine Wärmebildkamera mit. Unterstützend wurden zwei Hochleistungslüfter zum Einsatz gebracht, mit deren Hilfe die Ausstellungsräume entraucht wurden.
Ursächlich für die enorme Rauchenwicklung war der Abbrand von Wärmedämmplatten aus Kunststoff, die unterhalb der Decke montiert waren und fast gänzlich vernichtet wurden. Feuer und Rauch richteten im betroffenen Teil der Saisonausstellung erheblichen Schaden an.
Insgesamt waren 16 Feuerwehrmänner des hauptamtlichen Löschzuges im Einsatz, während die Feuerwache in dieser Zeit von ehrenamtlichen Kärften des Löschzuges Stadtmitte besetzt wurde. Nach einer Stunde und 20 Minuten waren alle Einsatzkräfte wieder frei.
Einsatzleiter: Joachim Elblinger
Mittwoch 25.10.06 - 20:37 Uhr:
 
Brennende Gartenlaube in Reuschenberg
Aus noch ungeklärter Ursache war ein Gartenhaus und ein Geräteschuppen in Brand geraten. Das Gartenhaus und der angrenzende Schuppen befand sich im Garten eines Reihenendhauses. Das Gartenhaus brannte bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits in voller Ausdehnung. Die Flammen waren schon frühzeitig auf der Alarmfahrt zum Einsatzort zu sehen. Personen waren nicht zu Schaden gekommen.
Das Feuer konnte schnellstmöglich durch die Vornahme von 2 C-Rohren bekämpft werden. Eine Beschädigung des Wohngebäudes durch die starke Wärmestrahlung konnte duch den schnellen Einsatz der Feuerwehr verhindert werden. Das Gartenhaus sowie ein Teil des Geräteschuppens wurde ein Raub der Flammen.
Die Nachlöscharbeiten umfassten ein teilweises Abtragen des Gartenhauses mit anschließendem Ablöschen der Glutnester.
Insgesamt waren 25 Feuerwehrkräfte des hauptamtlichen Löschzugs sowie des ehrenamtlichen Löschzugs Holzheim für etwa eine Stunde im Einsatz.
Einsatzleiter: Joachim Elblinger
Samstag 21.10.06 - 15:49 Uhr:
Brand im Neusser Hafen
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte auf der Industriestraße war eine starke Verrauchung im Obergeschoß eines Industriebetriebes erkennbar.
Bei der Erkundung der Einsatzstelle wurde eine starke Verrauchung und mehrere Brandstellen im ersten Obergeschoß festgestellt. Die Brandstellen wurden von einem Trupp unter Atemschutz mit einem C- Strahlrohr gelöscht. Ausgelöst wurde der Brand vermutlich in einer Walz-, Filter- und Absauganlage, in der sich Raps und Staubablagerungen befanden.
Die Filteranlage und das Rohrsystem der Absauganlage mußten demontiert werden. Die Glutnester, die sich in der Filter- und Absauganlage befanden, wurden während und nach der Demontage abgelöscht.
Im Einsatz befanden sich insgesamt 42 Feuerwehrkräfte aus dem hauptamtlichen Löschzug sowie den ehrenatmlichen Löschzügen Stadtmitte und Grimlinghausen. Die Sondereinsatzgruppe der Feuerwehr war ebenfalls an der Einsatzstelle während die Feuerwache von den Löschzügen Norf und Furth besetzt wurde. Der Einsatz war nach 2 Stunden beendet.
Einsatzleiter: Peter Schöpkens
Freitag 13.10.06 - 15:55 Uhr:

Containerbrand im Hafen
Auf einem Betriebsgelände brannte ein Container, der mit Plastikschrott aus der KFZ-Branche beladen war.
Die enstandene Rauchwolke war bis hin zur Innenstadt sichtbar. Eine Ausbreitungsgefahr des Brandereignisses war nicht gegeben.
Zunächst wurde der Brand mit einem Wasserwerfer eingedämmt. Zum abschließenden Ablöschen des Brandes wurde der Container mit einem Schaumteppich aus Löschschaum abgedeckt. Der Einsatz dauerte eine Stunde.
Einsatzleiter: Joachim Elblinger
Mittwoch 04.10.06 - 12:39 und 18:27 Uhr:
 
Zwei Verkehrsunfälle in Hoisten und auf der A46
Am Mittwochmorgen und am Mittwochabend wurde die Feuerwehr zu zwei Verkehrsunfällen im Stadtgebiet Neuss gerufen. Insgesamt wurden bei den Unfällen sechs Personen verletzt.
Villestraße / 12:39 Uhr
Auf der Villestraße ereignete sich zur Mittagszeit ein schwerer Unfall. Hier stießen auf der Landstraße zwei PKW aus unbekannter Ursache zusammen. Dabei wurden zwei Personen schwer verletzt. Eine der beiden Personen musste von der Feuerwehr aus dem Auto befreit werden. Im Einsatz waren der hauptamtlich besetzte Rüstzug der Feuerwache Neuss, zwei Rettungswagen und der Notarzt.
Bundesautobahn 46 / 18:27 Uhr
In den Abendstunden kam es dann auf der A 46 in Fahrtrichtung Neuss zu einem weiteren schweren Verkehrsunfall. Bei diesem Unfall kollidierten zwei PKW (Unfallursache ist ebenfalls unbekannt). In einem der beiden Fahrzeuge saßen drei Jugendliche, die alle schwer verletzt worden sind. Einer von Ihnen wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht. Der Fahrer des
anderen Unfallfahrzeuges war ebenfalls schwer verletzt. Hier wurde eingesetzt: der hauptamtlich besetzte Rüstzug der Feuerwache Neuss der Löschzug Stadtmitte und der Löschzug Holzheim. Der stellvertretende Kreisbrandmeister, der Leitende Notarzt und der organisatorische Leiter Rettungsdienst waren ebenfalls anwesend.
Einsatzleiter: Markus Brüggen
Sonntag 01.10.06 - 02:49 Uhr:
Brand einer Lagerhalle am Grefrather Weg
In der Nacht zum Sonntag den 01.10.06 kam es in Neuss zu einem Brand in einer Lagerhalle, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde.
Um 02:49 Uhr wurden der hauptamtliche Löschzug der Feuerwache Neuss, der Löschzug Stadtmitte und der Löschzug Grefrath alarmiert. Auf dem Grefrather Weg in Neuss brannte die abseits gelegene Lagerhalle eines selbständigen Unternehmers in voller Ausdehnung.
Insgesamt wurden fünf Rohre zur Brandbekämpfung an der 15 m x 25 m großen Halle vorgenommen. So konnte verhindert werden, dass sich der Brand auf umherstehende Wohnwagen und Hütten ausdehnte.
Die Löschwasserversorgung wurde durch umfangreiche Maßnahmen sichergestellt. Von den Löschzügen Stadtmitte, Furth und Holzheim wurden insgesamt vier Tanklöschfahrzeuge zum Einsatz gebracht. Ein Abrollbehälter mit 2000 m Schlauchmaterial stand ebenfalls abrufbereit an der Einsatzstelle. Die Logistik übernahm die Sondereinsatzgruppe der Feuerwehr und die verwaiste Feuerwache wurde vom Löschzug Grimlinghausen besetzt.
Die Nachlöscharbeiten sind umfangreich und müssen teilweise mit Atemschutzgeräten durchgeführt werden. Das Einsatzende wird für die Mittagstunden erwartet.
Die Kriminalpolizei nahm noch während der Brandbekämpfung die Ermittlungen auf.
Dieser Einsatz war das Ende eines arbeitsreichen Tages. Im Laufe des Samstags wurden nahezu alle neun Löschzüge der Feuerewehr Neuss zu kleineren Einsätzen im Stadtgebiet gerufen.
Einsatzleiter: Markus Brüggen
Samstag 23.09.06 - 19:25 Uhr:
Küchenbrand in Grimlinghausen
Küchenbrand im 2. Obergeschoss eines 3-geschossigen Mehrfamilienwohnhauses auf der Straße "An der Eiche". Bei Eintreffen der Feuerwehr drang Brandrauch aus dem Küchenfenster auf der Gebäuderückseite. Die Mieter hatten ihre Wohnung bereits verlassen.
Das Feuer wurde durch einen Trupp unter Atemschutz im Innenangriff mit C-Rohr bekämpft. Gleichzeitig wurde die Drehleiter an der Gebäuderückseite in Stellung gebracht. Der Brand war dann rasch unter Kontrolle. Zur Entrauchung des Treppenraumes und der Brandwohnung wurde ein Hochleistungslüfter eingesetzt. Brandursache war vermutlich überhitztes Kochgut auf dem Elektroherd. Eingesetzt waren die hauptamtliche Wachmannschaft und der Löschzug Grimlinghausen. Der Einsatz war nach weniger als einer Stunde wieder beendet.
Bereits um 13:23 Uhr kam es in der Innenstadt (Hermannstraße) zu einem ähnlichen Einsatz für die hauptamtliche Wache. Hier brannte ebenfalls Kochgut in einer Pfanne auf dem Herd. Da sich niemand in der Wohnung befand wurde die Wohnungstür mittels Türöffnungsgerät geöffnet. Gerade rechtzeitig konnte die Pfanne vom Herd genommen werden, bevor sich Küchenmobiliar entzünden konnte. Das Schadenausmaß konnte somit auf eine leicht verrauchte Wohnung reduziert werden.
Einsatzleiter: Joachim Elblinger
Donnerstag 14.09.06 - 06:05 Uhr:
Brand von Isolationsmaterial an 100 Tonnen Öltank
Gegen sechs Uhr wurde der Kreisleitstelle ein Brand in einem Industriebetrieb im Neusser Hafen gemeldet. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich an einem 100 t Öltank Isolationsmaterial entzündet hat. Menschen wurden nicht verletzt.
Der Hauptamtliche Löschzug, die Löschzüge Stadtmitte, Grimlinghausen und Uedesheim waren bis ca.: 10:00 Uhr im Einsatz. Die Löscharbeiten gestalteten sich als sehr schwierig, da die Stahlbekleidung des Tanks aufwendig entfernt werden mußte. Von den 40 Feuerwehrleuten wurden 3 C Rohre, mehrere Atemschutzgeräte sowie Wärmebildkamera und Fernthermometer eingesetzt.
Einsatzleiter: Klaus Mund / Markus Brüggen
Freitag 09.09.06 - 02:05 Uhr:
 
Brand einer Sauna in Norf
In der Nacht zum Samstag kam es in Neuss – Norf zu einem ausgedehnten Kellerbrand. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Die Sauna des Einfamilienhauses brannte vollständig aus. Auch übrige Kellerräume wurden durch die enorme Hitze stark beschädigt.
Bei Eintreffen der Feuerwehr drang dichter Rauch aus der Eingangstüre und den Fenstern im Obergeschoß. Die Bewohner hatten sich schon selbst in Sicherheit gebracht und wurden während der Löscharbeiten durch Feuerwehr und Rettungsdienst betreut.
Insgesamt wurden 10 Feuerwehrmänner mit Atemschutzgeräten zur Brandbekämpfung und Entrauchung eingesetzt. Von einem Trupp wurde auch eine Wärmebildkamera eingesetzt um die Orientierung der Löschtrupps im Keller zu sichern.
Der Einsatz der Feuerwehr dauerte mit Nachlösch- und Aufräumarbeiten noch bis 06:00 Uhr an.
Im Einsatz waren der hauptamtliche Löschzug der Feuerwache Neuss, der Löschzug Norf und ein Rettungswagen. Die Wachbereitschaft für eventuelle weitere Einsätze übernahm der Löschzug Stadtmitte. Insgesamt waren es 33 Feuerwehrleute.
Die Polizei nahm noch während der Nachlöscharbeiten die Ermittlungen zur Brandursache auf.
Einsatzleiter: Markus Brüggen
Mittwoch 06.09.06 - 23:37 Uhr:
Feuer im Keller eines Hotels
Durch den Portier des Hotels wurde eine Verrauchung im Kellergeschoss festgestellt. Hotelgäste waren nicht betroffen.
Nach kurzer intensiver Suche konnte eine defekte Leuchtstofflampe im Flurbereich als Brandursache ausgemacht werden. Die Lampe wurde demontiert. Der Einsatz des hauptamtlichen Löschzuges zusammen mit den ehrenamtlichen Feuerwehrkräften des Löschzuges Norf und der Sondereinsatzgruppe (SEG) war schnell abgeschlossen.
Einsatzleiter:
Joachim Elblinger
Mittwoch 06.09.06 - 22:17 Uhr:
Küchenbrand in der Innenstadt
In einem 5-geschossigen Mehrfamilienwohnhaus war im EG ein Brand ausgebrochen. Der Bewohner der betroffenen Wohnung befand sich noch in der Wohnung. Die restlichen Bewohner des Hauses hatten sich auf die Balkone in Sicherheit gebracht bzw. das Gebäude bereits verlassen.
Der Bewohner der Brandwohnung sowie eine Katze wurde von einem Trupp unter Atemschutz aus der völlig verqualmtem Wohnung gerettet. Er wurde von der alarmierten Notärztin untersucht. Eine stationäre Aufnahme in ein Krankenhaus war jedoch nicht notwendig.
Brandbekämpfungsmaßnahmen mussten nicht mehr eingeleitet werden, da der Brand in der Küche bereits von allein erloschen war, aber zur Kontrolle auf weitere Glutnester wurden Teile der Einbauküche demontiert. Dann wurde die Brandwohnung sowie der Treppenraum mit einem Hochdrucklüfter entraucht.
Der Einsatz wurde um 23 Uhr beendet. An der Einsatzstelle waren zehn Feuerwehrmänner des hauptamtlichen Löschzuges eingesetzt. Für Reserve und weitere Bereitschaft sorgten die Löschzüge Stadtmitte und Furth.
Einsatzleiter: Joachim Elblinger
Donnerstag 24.08.06 - 14:02 Uhr:
Verpuffung in einem Industriebetrieb
Aus noch nicht geklärter Ursache kam es in einem Industriebetrieb an der Hansastraße zu einer Verpuffung in einer Lagerhalle. Dabei trugen eine Person schwere und eine weitere Person mittelschwere Brandverletzungen davon.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer bereits gelöscht.
Die verletzten Personen wurden aus dem Gefahrenbereich gerettet und zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst übergeben.
Weiter wurde die Halle mittels Hochdrucklüfter entraucht sowie Brandnester an der Dachkonstruktion abgelöscht.
Die Feuerwehr Neuss war mit dem hauptamtlichen Löschzug 10 und der Sondereinsatzgruppe (SEG) im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, einem Notarztfahrzeug und einem Rettungshubschrauber vor Ort.
Einsatzleiter: Heinrich Lambertz
Montag 21.08.06 - 19:18 Uhr:
     
Ausgedehnter Küchenbrand in Norf
Die Feuerwehr hatte es mit einem Küchenbrand im 2. Obergeschoss eines 5-geschossigen Wohnhauses zu tun. Bei Eintreffen der ersten Kräfte brannte die Küche bereits in voller Ausdehnung und das Feuer drohte über das zerstörte Fenster in der Außenwand auf das nächste Geschoss überzugreifen.
Das Feuer wurde durch einen Trupp im Innenangriff mit C-Rohr und über ein weiteres C-Rohr von außen bekämpft. Der Brand war zwar rasch unter Kontrolle aber leider wurden zwei tote Katzen und der Hund der Wohnungsinhaberin leblos vorgefunden. Mehrere Singvögel und ein Hamster konnten gerettet werden. Personen wurden nicht verletzt. Aufgrund der starken Verrauchung wurde ein Druckbelüfter zur Entrauchung eingesetzt. Bei einer Nachkontrolle wurde ebenfalls eine leichte Verrauchung in den über der Brandwohnung liegenden Wohnungen im 3. und 4.Obergeschoss festgestellt. Die Wohnungen wurden durch Querlüftung entraucht. Brandursache war vermutlich eine eingeschaltete Friteusse auf dem Elektroherd. Der entstandene Sachschaden ist erheblich. Die Wohnung ist z. Zt. nicht mehr bewohnbar.
Im Einsatz waren neben dem hauptamtlichen Löschzug der Löschzug Norf und der Löschzug Stadtmitte besetzte die Feuerwache am Hammfelddamm. An der Einsatzstelle befanden sich insgesamt 28 Feuerwehrkräfte und die Bereitschaft wurde durch 16 Wehrmänner gebildet. Der Einsatz konnte nach ca. 2 Stunden von allen Kräften beendet werden.
Einsatzleiter: Michael Scherrers
Samstag 19.08.06 - 16:47 Uhr:
 
Brennender Dachstuhl nach Blitzeinschlag
Bei Eintreffen der Feuerwehr auf der Wilhelm-Lehmbruck-Straße in Rosellen drang Brandrauch aus dem Dach eines Reihenmittelhauses. Gleichzeitig wurde eine Brandausbruchstelle im Keller des Hauses lokalisiert. Die Bewohner hatten sich bereits selbständig in Sicherheit gebracht.
Der vermutlich durch Blitzschlag entstandene Brand konnte binnen kürzester Zeit durch die Feuerwehr erfolgreich bekämpft werden.
Hierzu wurde die Dachhaut, an den vom Brand betroffenen Stellen, geöffnet. Zur Brandbekämpfung wurden je ein Einsatztrupp unter Atemschutz im Dachgeschoß, im Kellergeschoß sowie im Außenangriff über die Drehleiter eingesetzt. Ein Übergreifen des Brandes auf die angrenzenden Wohnhäuser konnte verhindert werden. Bereits nach 45 Minuten konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.
Im Einsatz waren insgesamt 30 Feuerwehrleute der hauptamtlichen Wache und der Löschzüge Rosellen, Hoisten und Norf. In Bereitschaft befanden sich 15 weitere Feuerwehrkräfte. Der Löschzug Stadtmitte besetzte die Feuerwache im Hammfeld.
Einsatzleiter: Joachim Elblinger
Samstag 12.08.06 - 10:41 Uhr:

Eingeklemmte Person auf der A57
Am Samstagvormittag kam es in der Anschlussstelle Neuss zu einem Verkehrsunfall. Dabei wurde eine Person schwer verletzt.
Aus bisher unbekannter Ursache ist ein PKW in der Auffahrt zur Autobahn 57 von der Straße abgekommen. Der Fahrer des Wagens wurde vom ersteintreffenden Rettungswagen schwer verletzt und im Fahrzeugwrack eingeklemmt vorgefunden.
Die Feuerwehr befreite die Person mit hydraulischen Rettungsgeräten. Dazu mußte unter anderem das Dach des Unfallfahrzeuges aufwendig entfernt werden.
Während der Arbeiten wurde die Person ständig vom Rettungsdienst versorgt und betreut. Zur weiteren Behandlung wurde die Person in eine geeignete Fachklinik transportiert.
Die Polizei nahm noch während der Rettungsarbeiten die Ermittlungen zur Unfallursache auf.
Im Einsatz waren ein Rettungswagen und der Notarzt, sowie der durch hauptamtliche Kräfte besetzte Rüstzug. Der Löschzug Stadtmitte besetzte die verwaiste Feuerwache.
Einsatzleiter: Markus Brüggen
Montag 07.08.06 - 15:32 Uhr:
     
Bagger gegen Brücke gefahren
Ein LKW mit Anhänger, beladen mit einem Bagger, streifte mit dem Baggerarm bei der Durchfahrt unter einer Brücke die untere Brückenkante. Durch die Wucht des Aufpralls kippte der Tieflader mit dem Bagger auf die Seite. Personen wurden nicht verletzt. Ca. 120 Liter Betriebstoffe, des schwer beschädigten Baggers, waren ausgelaufen.
Die ausgelaufenen Betriebstoffe wurden mit Bindemittel abgestreut und kleinere Mengen kontaminiertes Erdreich wurden nach Absprache mit der unteren Wasserbehörde mit Schaufeln abgetragen. Die Einsatzstelle wurde an die BAB -Polizei und an ein Bergungsunternehmen übergeben.
Einsatzleiter: Klaus Mund
Sonntag 30.07.06 - 12:26 Uhr:
Brennender Fernseher war schnell gelöscht
Beim Eintreffen der Feuerwehr drang Brandrauch aus einer Wohnung im ersten Obergeschoß eines Mehrfamilienhauses. Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass im Wohnzimmer ein Fernseher brannte.
Das brennende Fernsehgerät wurde von einem Trupp auf den Balkon tranportiert  und dort mit einem Kleinlöschgerät gelöscht. Die leicht verrauchte Wohnung und der Treppenraum wurden mit einem Hochdrucklüfter entraucht. Durch das richtige Vorgehen der Mieterin, die das Fernsehgerät vor Eintreffen der Feuerwehr mit Wolldecken abgedeckt und stromlos geschaltet hatte, konnte eine Brandausbreitung und somit ein größerer Schaden vermieden werden.
Die zwanzig Feuerwehrmänner des hauptamtlichen Löschzuges und des Löschzuges Furth (LZ19) konnten den Einsatz schon kurz nach 13 Uhr beenden.
Einsatzleiter: Peter Schöpkens
Dienstag 25.07.06 - 02:17 Uhr:
Kochtopfbrand in Norf
Um 02:17 Uhr rückten der hauptamtliche Löschzug, der Löschzug Norf, ein Rettungswagen und der Notarzt zu einem gemeldeten Zimmerbrand in Norf aus. Vor Ort wiesen die Anwohner auf starken Brandgeruch im ersten Stock des Mehrfamilienhauses auf der Delrather Straße hin. Die betroffene Wohnung konnte schnell ausfindig gemacht werden. Da bekannt war, dass sich in der Wohnung eine Person aufhält,  wurde nur kurz versucht die Wohnungstüre zerstörungsfrei zu öffnen. Das Eile geboten war wurde klar, nachdem die Türe aufgebrochen wurde. In der leicht verrauchten Wohnung wurde eine Person aufgefunden, die auch sofort vom Rettungsdienst notfallmedizinisch behandelt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht wurde.
Der Brand war schnell gelöscht. Es handelte sich um angebranntes Essen auf dem Herd.
In diesem Zusammenhang weist die Feuerwehr auf die Wirksamkeit von Rauchmeldern hin. Auch in diesem Fall hätte der rechtzeitige Alarm schlimmeres verhindern können.
Einsatzleiter: Markus Brüggen
Samstag 22.07.06 - 18:55 Uhr:
     
Dachstuhlbrand auf der Furth
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Brandrauch aus allen Fenstern einer Wohnung im Dachgeschoss eines 3 geschossigen Wohnhauses. Innerhalb von Minuten kam es zur Durchzündung des gesamten Dachraumes und das Feuer drohte auf die angrenzenden Wohnhäuser überzugreifen. Das Wohngebäude war bei Eintreffen der Feuerwehr bereits evakuiert.
Nur durch einen massiven Löscheinsatz mit mehreren Trupps im Brandgebäude und in den angrenzenden Wohngebäuden sowie durch den Einsatz von zwei Drehleitern über die ebenfalls eine Brandbekämpfung durchgeführt wurde, konnte ein Übergreifen des Brandes auf angrenzende Wohnungen des Nachbargebäudes verhindert werden.
Lediglich im Speicherboden des Nebengebäudes Ketteler Str. 26 kam es zu einer geringen Brandausbreitung, die jedoch vom dortigen Angriffstrupp rasch unter Kontrolle gebracht wurde. Sämtliche Wohnungen in allen Gebäuden wurden kontrolliert, es wurden jedoch keine Personen angetroffen. Aufgrund des massiven Löschwassereinsatzes drang Löschwasser über die vorhandenen Holzbalkendecken in die unteren Wohnungen des Brandgebäudes. Wegen bestehender Einsturzgefahr ist das gesamte Gebäude nicht mehr bewohnbar. Die betroffenen Mieter wurden vom Hauseigentümer der GWG in anderen Wohnungen untergebracht. Die vom Löschwasser tangierten Gebäude wurden vom RWE stromlos geschaltet. Zur Brandurasche liegen zur Zeit keine Erkenntnisse vor, die Kripo ermittelt. Wegen der möglichen Einsturzgefahr wurde die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt. Während des Einsatzes hatte sich eine Katze in die Dachrinne geflüchtet. Die Katze wurde von der Feuerwehr gerettet und an die Besitzerin übergeben.
Insgesamt waren 38 Feuerwehrkräfte an der Einsatzstelle gebunden und 12 in Bereitschaft. Im Einsatz waren neben dem hauptamtlichen Löschzug sechs Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr (Stadtmitte, Grimlinghausen, Norf, Holzheim, Grefrath, Furth) und auch die Sondereinsatzgruppe (SEG) und Stadtbrandinspektor Peter Schöpkens waren vor Ort.
Der Einsatz konnte um 23:45 nach fünf Stunden von allen Kräften beendet werden. Ein Feuerwehrmann mit Herzproblemen musste aber vom Rettungsdienst vor Ort behandelt und anschließend zum Krankenhaus transportiert werden.
Einsatzleiter: Michael Scherrers
Donnerstag 20.07.06 - 18:29 Uhr:
 
Unfall zwischen Bus und Straßenbahn
Am Donnerstagabend gegen 18:29 Uhr ereignete sich auf der Oberstraße höhe Obertor ein Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einer Straßenbahn.
Dabei wurden insgesamt 24 Personen verletzt. Sechs davon schwer. Keiner der Verletzten schwebt in Lebensgefahr.
Die Feuerwehr Neuss war insgesamt mit 40 Feuerwehrleuten für Rettungsmaßnahmen, Wachbesetzung und Logistikarbeiten im Einsatz.
Der Rettungsdienst war mit 60 Personen davon 10 Notärzte im Einsatz. Auch der Leitende Notarzt, der organisatorische Leiter Rettungsdienst, eine Schnelleinsatzgruppe für den Rettungsdienst und mehrere Rettungswagen für den Transport der Patienten waren vor Ort. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser im Kreisgebiet, sowie in Düsseldorf, Krefeld und Mönchengladbach transportiert.
Der stellvertretende Kreisbrandmeister Peter Schlangen, der den Einsatz leitete, zog eine positive Bilanz über die Einsatzabwicklung.
Donnerstag 13.07.06 - 12:42 Uhr:
     
Brand auf Schrottplatz nahe der A57
Es wurde der Kreisleitstelle ein Gestrüppbrand am Holzbüttgener Weg gemeldet. Bei Eintreffen der ersten Kräfte brannten vier Bauwagen, eine Azetylengasflasche, ein Holzstapel sowie die Böschung der Autobahn A57. Ein Bauwagen befand sich bereits im Vollbrand. Mehrere Gasflaschen wurden durch das Feuer beaufschlagt.
Durch die Kräfte der Feuerwehren Neuss und Kaarst wurde der Brand mit 6 C-Rohren bekämpft.
Bei den Nachlöscharbeiten wurde in dem Bauwagen, der sich im Vollbrand befunden hatte, eine Leiche gefunden. Die Gasflaschen wurden gekühlt und später von einer Fachfirma entsorgt. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei zu weiteren Ermittlungen übergeben. Zum Löschen und zur Wachbesetzung waren von der Feuerwehr Neuss der hauptamtliche Löschzug samt Tagesstaffel sowie die ehrenamtlichen Löschzüge Furth und Stadtmitte im Einsatz. Nach ca 5 Stunden konnte der Einsatz beendet werden.
Einsatzleiter: Heinrich Lambertz
Dienstag 11.07.06 - 04:10 Uhr:
                 
Hallenbrand im Taubental
Abschließender Pressebericht – Stand 11.07.06 / 12:30 Uhr
In den frühen Morgenstunden ist es im Gewerbegebiet Neuss-Grimlinghausen zu einem Brand in einer zweigeschossigen Lagerhalle
gekommen. Menschen wurden dabei nicht verletzt. Im Einsatzverlauf kam es in dem 60 m x 80 m großen Hallenkomplex zu einer Durchzündung, daher waren die zwei Dachstühle des Gebäudes nicht mehr zu retten. In dem betroffenen Objekt wird Papier und Pappe produziert und gelagert.
Nachdem die Kriminalpolizei die Brandursachenermittlung abgeschlossen hat (Zu Brandursachenermittlung und Schadenshöhe kann die Feuerwehr keine Angaben machen), wurde mit den Nachlösch- und Aufräumarbeiten begonnen. Die zum Teil einsturzgefährdeten Bereiche der Halle werden von Abbruchunternehmen abgetragen. Parallel dazu werden noch brennende Lagerbestände mit Räumgeräten ins Freie gebracht und dort abgelöscht. 15 Feuerwehrleute sowie Entsorgungs-, Sanierungs- und Abbruchunternehmen sind an der Einsatzstelle tätig. Gegen Abend sollen die Löscharbeiten beendet sein.
Der Einsatz begann am 11.07.2006 um 04:10 Uhr. Etwa 60 Feuerwehrangehörige waren wegen Löscharbeiten, Logistikaufgaben und Wachbesetzung im Einsatz (Eingesetzt waren neben dem Hauptamtlichen Löschzug, die Löschzüge Stadtmitte, Grimlinghausen, Uedesheim, Norf und Holzheim sowie die Sondereinsatzgruppe Logistik).
Einsatzleiter: Peter Schöpkens
Montag 19.06.06 - 03:08 Uhr:
Brand in einem Abfalllager
In der Nacht zum Montag den 19.06.06 kam es in einem Betrieb im Industriegebiet Allerheiligen zu einem Brand in einer Lagerhalle für Industrieabfälle.
Der hauptamtliche Löschzug und der Löschzug Rosellen der Freiwilligen Feuerwehr mussten sich gewaltsam Zutritt zum Brandobjekt verschaffen.
Es gelang letztlich zwei Trupps mit Atemschutzgeräten, einem C - Rohr und einem Überdruckbelüfter den Brand zu löschen und das Gebäude zu entrauchen. Insgesamt waren 24 Feuerwehrmänner an der Einsatzstelle. Die verwaiste Feuerwache wurde vom Löschzug Stadtmitte besetzt und der Löschzug Norf besetzte seine Drehleiter.
Einsatzleiter: Markus Brüggen
Datum: 14.06.2006 - 11:45 Uhr
Einsatz für das Löschboot
Auf einem Frachtschiff im Neusser Hafen kam es am Mittwochvormittag zu einem medizinischen Notfall. Ein Besatzungsmitglied des Frachters mußte aufgrund einer Erkrankung dringend in ein Krankenhaus transportiert werden. Über die acht Meter hohe Spundwand im Neusser Hafen konnte der Patient aber nicht zum Rettungswagen gebracht werden. 
Es wurde das Löschboot der Feuerwehr Neuss eingesetzt um den Patienten vom Frachtschiff zu übernehmen und an geeigneterer Stelle an Land zu bringen. Während der gesamten Rettungsaktion wurde der Patient vom Rettungsdienst betreut und letztlich in ein Krankenhaus transportiert.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10


Größere Einsätze in 2006 - Seite 2 PDF Drucken E-Mail
Datum: 04.06.2006
Zimmerbrand Rheydter Straße
Alarmierungszeit: 02:08 Uhr Einsatzende: 03:57 Uhr
Kräfte im Einsatz: 10 Kräfte in Bereitschaft: 10
Einsatzsituation:
In den frühen Morgenstunden des sonntags kam es in einer Wohnung im 4.Obergeschoss eines fünfgeschossigen Wohnhauses zu einem Zimmerbrand.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte sich die Wohnungsinhaberin nach erfolglosem Löschversuch bereits in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr hatte den Brand, der vermutlich durch eine brennende Kerze entstanden ist, schnell unter Kontrolle. Wegen der starken Verrauchung wurde die Wohnung mittels Überdrucklüfter quergelüftet.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10 und Löschzug 11 (Stadtmitte)
Datum: 30.05.2006
Feuer in Futtermittelspeicher
Alarmierungszeit: 08:14 Uhr Einsatzende: 15:30 Uhr
Kräfte im Einsatz: 17 Kräfte in Bereitschaft: 11
Einsatzsituation:
In einem durch eine Holzwand unterteilten Futtermittelspeicher kam es in einer Hälfte zu einem Schwelbrand, welcher duch die Holzwand auf die zweite Hälfte des Futtermittelspeichers übergriff.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Um an den Entstehungsherd des Schwelbrandes zu gelangen, mußten beide Futtermittelspeicherhälften leer gefahren werden. Bei Erreichen des Glutherdes wurde dieser von mehreren Trupps der Feuerwehr unter Atemschutz abgelöscht und auseinander gezogen. Das abgelöschte Futtermittel wurde über eine Förderanlage ins Freie verbracht, wo noch vorhandene Glutnester durch einen weiteren Trupp der Feuerwehr abgelöscht wurden. Parallel zu diesem Einsatz kam es durch Schweißarbeiten zu einem weiteren Kleinbrand auf dem Firmengelände, welcher durch weitere Kräfte der Feuerwehr abgelöscht wurde.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10, Tagesstaffel, Löschzug 11 (Stadtmitte) und Sondereinsatzgruppe (SEG)
Datum: 25.05.2006
Einsatz mit der Polizei
Alarmierungszeit: 13:40 Uhr Einsatzende: 16:20 Uhr
Kräfte im Einsatz: 9 Kräfte in Bereitschaft: 0
Einsatzsituation:
In einem, wegen Sanierung lehrstehenden, Gebäude waren mehrere ionisierende Rauchmelder demontiert und beschädigt worden.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Durch Feuerwehr und Polizei, wurde das Gebäude und das Umfeld begangen und die demontierten Rauchmelder eingesammelt. Beschädigte Rauchmelder wurden hierbei nicht gefunden. Der Eigentümer wurde darüber informiert und leitete sofort die weitere Demontage und Entsorgung aller Rauchmelder ein. Weiterhin wurde durch den Eigentümer das Gebäude gegen unberechtigte Nutzung gesichert.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10
Datum: 13.05.2006

PKW Unfall neben der Feuerwache
Alarmierungszeit: 19:58 Uhr Einsatzende: 20:20 Uhr
Kräfte im Einsatz: 10 Kräfte in Bereitschaft: 6
Einsatzsituation:
Einen der vermutlich kürzesten Anfahrtswege zur Einsatzstelle hatte die Feuerwehr am Samstag.
Ein junger Autofahrer befuhr den Hammfelddamm Richtung Stresemannallee, um dann links auf den Europadamm abzubiegen. Aus noch ungeklärter Ursache kam er von der Fahrbahn ab und rutschte über die Böschung auf das Gelände der Feuerwache. Glücklicherweise konnte er verhindern, dass das Fahrzeug im Teich der Feuerwehr landete.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Der Fahrer konnte das Fahrzeug unversehrt und ohne Hilfe der Feuerwehr verlassen.
Der Fahrer wurde vorsorglich vor Ort durch den Notarzt untersucht.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10 und Löschzug 11 (Stadtmitte)
Datum: 13.05.2006
Stromschlag auf Güterwagen
Alarmierungszeit: 02:03 Uhr
Kräfte im Einsatz: 10
Einsatzsituation:
In der Nacht zum Samstag den 13.05.06 kam es auf einem Gelände der Bundesbahn im Bereich des Neusser Bahnhofes zu einem schweren Stromunfall.
Aus bisher ungeklärter Ursache begab sich eine Person auf das Dach eines Güterwagens der Bundesbahn. Bei Annäherung an den Fahrdraht wurde die Person von einem Lichtbogen erfaßt und stürzte zu Boden. Die durch den Stromschlag der 15000 Volt führenden Leitung und die Folgen des Sturzes schwer verletzte Person befand sich bei Eintreffen der Rettungskräfte auf den Gleisen unter dem Waggon. Der betroffene Bahnabschnitt mußte stromlos geschaltet werden um auch die Kräfte der Feuerwehr, der Polizei und des Rettungsdienstes nicht zu gefährden. Während der Rettungsaktion wurde die Person ständig betreut und sofort notfallmedizinisch behandelt. Nach der Erstversorgung wurde sie in eine Spezialklinik gebracht.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache noch in der Nacht aufgenommen
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10
Datum: 08.05.2006

Brand einer Lagerhalle
Alarmierungszeit: 17:56 Uhr Einsatzende: 21:18 Uhr
Kräfte im Einsatz: 37 Kräfte in Bereitschaft: 14
Einsatzsituation:
Brand im Aussenbereich einer Lagerhalle mit angrenzender Kraftfahrzeugwerkstatt, Wohnung und Bürotrakt. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen grosse Flammen im Aussenbereich einer Lagerhalle zum Flachdach. Brennbares Material und dichtes Strauchwerk brannten in voller Ausdehnung. Direkt vor der Lagerhalle befinden sich mehrere Gleiskörper. Die unmittelbar vor der ca. 40x30m grossen Lagerhalle abgestellten Waggons wurden beim Eintreffen der Feuerwehr von Mitarbeitern der Bahn entfernt. Die Oberleitungen der Bahn waren bereits stromlos geschaltet.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Die Brandbekämpfung wurde in der Anfangsphase unter Atemschutz im Innen- und Aussenangriff von zwei Trupps mit zwei C- Strahlrohren durchgeführt. Wegen der starken Rauch- und Wärmeentwicklung konnte eine Brandausbreitung auf das Flachdach nicht ausgeschlossen werden. Deshalb wurde zusätzlich ein Wenderohr über die Kraftfahrdrehleiter eingesetzt.Teilbereiche der stark erwärmten Dachfläche und die Innenverkleidung einer Aussenwand, mussten demontiert werden. Die Dachkonstruktion und die zu den Gleiskörpern angrenzende Aussenwand wurden während des Einsatzes mehrfach mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Für die zweigeteilte und stark verrauchte Halle wurden zwei Hochdrucklüfter eingesetzt. Die angrendenden erdgeschossigen Büroräume und die Wohnung im ersten Obergeschoss wurden kontrolliert und entraucht. Für die Kontrolle der angrenzenden und freiliegenden Stromleitungen wurde das RWE zur Einsatzstelle beordert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10, Löschzug 11 (Stadtmitte), Löschzug 12 (Grimlinghausen), Löschzug 19 (Furth) und Sondereinsatzgruppe (SEG)
Datum: 03.05.2006

Abgestürzter Bauarbeiter
Alarmierungszeit: 10:57 Uhr Einsatzende: 12.01 Uhr
Kräfte im Einsatz: 10 Kräfte in Bereitschaft: 8
Einsatzsituation:
Bauarbeiter, der aus einer Höhe von ca. 5m in eine Baugrube abgestürzt. Die verletzte Person wurde bei Eintreffen der Feuerwehr durch den bereits vor Ort befindlichen Rettungsdienst betreut.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Auf Grund der örtlichen Gegebenheiten war eine Rettung der Person unter Zuhilfenahme der Drehleiter nicht möglich.
Der Verunfallte wurde durch den Notarzt medizinisch versorgt und in einer Schleifkorbtrage der Feuerwehr, betreut durch einen in der Höhenrettung ausgebildeten Feuerwehrmann, mittels eines Baustellenkrans aus der Baugrube gerettet und wieder an den Rettungsdienst übergeben.
Anschließend wurde der Bauarbeiter vom Rettungsdienst ins Krankenhaus transportiert.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10
Datum: 18.04.2006
Gasaustritt Mainstraße in Norf
Alarmierungszeit: 08:43 Uhr Einsatzende: 16.00 Uhr
Kräfte im Einsatz: 10 Kräfte in Bereitschaft:
Einsatzsituation:
Alarmiert wurde die Feuerwehr zu einem vermutlichen Gasaustritt in einem Betrieb an der Mainstraße in Norf. Bei einem routinemäßigen Arbeitsvorgang entstand vermutlich ein reizendes Stoffgemisch. Die Ursache für den Betriebsunfall ist bisher völlig unklar.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Die Maßnahmen der Feuerwehr beliefen sich auf die intensive Lüftung des Gebäudes mittels Hochleistungslüfter sowie die Sicherung der Stoffe die im o. a. Arbeitsvorgang verwendet wurden. Neun Mitarbeiter des Betriebes, sowie zwei Einsatzkräfte des Rettungsdienstes wurden vorsorglich mit leichten Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht und dort untersucht. Die Kriminalpolizei hat zusammen mit dem Amt für Arbeitsschutz die Ermittlungen aufgenommen. Der Schaden ist auf die Räumlichkeiten des Betriebes begrenzt. Eine Beinflussung der Umwelt bzw. der Bevölkerung war nicht gegeben.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10, leitender Notarzt, Notarzt, organisatoricher Leiter Rettungsdienst, 5 Rettungswagen, Staaliches Amt für Arbeitsschutz, Staatliches Umweltamt, Landesumweltamt, Kriminalpolizei

Datum: 13.04.2006

Eingeklemmte Person nach Verkehrsunfall auf der L142 Bettikumer Kampweg
Alarmierungszeit: 12:01 Uhr Einsatzende: 14:15 Uhr
Kräfte im Einsatz:17
Einsatzsituation:
Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Kleinlaster. PKW - Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Bei Eintreffen der Feuerwehr wurde ein Zugang zu der verletzten Person mittels hydraulischen Rettungsgerät geschaffen. Nachdem der Rettungsdienst die Person stabilisiert hatte, konnte sie aus dem starkt deformierten PKW befreit werden. Der Verletzte wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10, Löschzug 15 (Rosellen)

Datum: 13.04.2006
Küchenbrand Breite Straße
Alarmierungszeit: 01:57 Uhr Einsatzende: 03.30 Uhr
Kräfte im Einsatz: 10 Kräfte in Bereitschaft: 9
Einsatzsituation:
In einem 4-geschossigen Mehrfamilienwohnhaus brannten Teile einer Kücheneinrichtung. Die Bewohner des Hauses hatten das Gebäude bereits verlassen.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Der Brand konnte von einem Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Brandwohnung sowie der Treppenraum wurde mit einem Hochdrucklüfter entraucht. Zur Kontrolle auf weitere Glutnester wurden Teile der Einbauküche demontiert. Die Gaszufuhr der Brandwohnung wurde vorsorglich abgestellt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Bewohnerin der Brandwohnung wurde vorsorglich zur Untersuchung in ein städtisches Krankenhaus gebracht.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10, Löschzug 11 (Stadtmitte)

Datum: 11.04.2006
Brand eines Hafenkranes
Alarmierungszeit: 10:58 Uhr
Einsatzsituation:
Um 10:58 Uhr wurde der Feuerwehr ein brennender Hafenkran auf einem Firmengelände auf der Duisburgerstraße gemeldet.
Bei Eintreffen der Feuerwehr brannten Führerstand und Motorenraum des Kranes in voller Ausdehnung.
Zur Brandbekämpfung setzte die Hauptamtliche Feuerwehr ein B – Rohr, ein C – Rohr und die Drehleiter ein.
Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10

Datum: 05.04.2006

Schwerer VU auf der A46
Alarmierungszeit: 18:50 Uhr
Einsatzsituation:
Um 18:50 Uhr meldete die Polizei einen Verkehrsunfall auf der A46 mit dem Hinweis das ein Fahrer im Fahrzeug eingeklemmt wäre.
Der Rüstzug der Hauptamtlichen Kräfte, der Löschzug Uedesheim und Fahrzeuge des Löschzuges Stadtmitte rückten aus.
Hinter der Ausfahrt Düsseldorf Bilk verunfallten zwei LKW. Bei einem LKW geriet ein 15 Tonnen Stahlcoil, der auf der Ladefläche befestigt war, durch den Unfall in Bewegung. Das Führerhaus des betroffenen LKW wurde dabei vom Chassis gerissen und samt Insasse auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Der Coil rollte seinerseits Richtung Standstreifen.
Der Fahrer des Lkw wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und entleerte einen gerissenen Dieseltank.
Die Bergung der beschädigten Fahrzeuge übernahm ein Fachunternehmen.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10, Löschzug 11 (Stadtmitte) und Löschzug 13 (Uedesheim)

Datum: 01.04.2006
Feuer im Hochhaus am Hammtorwall
Alarmierungszeit: 16:39 Uhr Einsatzende: 18:12 Uhr
Kräfte im Einsatz: 41 Kräfte in Bereitschaft: 19
Einsatzsituation:
Am Samstag, den 01.04.2006, kam es zu einem Küchenbrand in einer Wohnung im 9. OG eines Hochhauses am Hamtorwall. Das Feuer wurde vor Eintreffen der Feuerwehr von dem Bewohner gelöscht. Die Wohnung war verraucht. Die beiden Treppenräume ab dem 7. OG und die Flure im 9. und 10. OG waren ebenfalls verraucht.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Glutnester wurden von der Feuerwehr abgelöscht und Teile der Kücheneinrichtung zur Kontrolle nach weiteren Glutnestern demontiert. Der Bewohner der Brandwohnung wurde vom Rettungsdienst behandelt. Treppenräume, Flure und Brandwohnung wurden mittels Hochdrucklüfter belüftet. Die Wohnungen im 9. und 10. OG wurden auf eine mögliche Verrauchung hin kontrolliert, wobei die Wohnung im 10. OG über der Brandwohnung eine leichte Verrauchung aufwies. Auf Grund der Verrauchung mußte auch diese gelüftet werden.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10, Löschzug 11 (Stadtmitte), Löschzug 12 (Grimlinghausen), Löschzug 14 (Norf), Löschzug 19 (Furth) und Sondereinsatzgruppe (SEG)
Datum: 31.03.2006
Küchenbrand in Norf
Alarmierungszeit: 12:29 Uhr Einsatzende: 13:00 Uhr
Kräfte im Einsatz: 16
Einsatzsituation:
In einem Mehrfamilienhaus hatte sich in einer Küche beim Frittieren das überhitzte Fett entzündet. Die Flammen waren in die Dunstabzugshaube geschlagen und hatten diese ebenfalls entzündet.
Ein Nachbar hatte den Brand bereits vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Die Dunstabzugshaube wurde demontiert und die Küche auf Glutnester kontrolliert.
Vor allem dem richtigen Vorgehen des Nachbarn bei der Bekämpfung des Entstehungsbrandes ist es zu verdanken, dass sich der Brand nicht erheblich ausdehnen konnte. Er hatte richtigerweise den Topf mit einer Wolldecke abgedeckt und somit die Flammen erstickt.
Der Einsatz von Wasser hätte hier zu einer sog. "Fettexplosion" geführt. Das Wasser wäre schlagartig verdampft und hätte ein Wolke aus feinverteilten Fetttröpfchen erzeugt, die explosionsartig verbrennen.
Die Folge wäre eine erhebliche Brandausbreitung auf einen Großteil der Küche gewesen.
Weiterhin hätte sich die Person in der Küche schwerste Brandverletzungen zuziehen können.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10
Datum: 28.03.2006
Zimmerbrand in der Innenstadt
Alarmierungszeit: 17:53 Uhr Einsatzende: 18:26 Uhr
Kräfte im Einsatz: 10 Kräfte in Bereitschaft: 11
Einsatzsituation:
Starke Rauchentwicklung im Küchenbereich in einer Wohnung im 2. Obergeschoss eines fünfgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Eine brennende Geschirrspülmaschine wurde von einem Trupp unter Atemschutz gelöscht. Durch die schnelle Brandbekämpfung konnte eine Brandausbreitung verhindert werden. Die gelöschte Geschirrspülmaschine wurde ins Freie transportiert. Für die Entrauchung des Treppenraumes und für die Wohnung wurde ein Hochdrucklüfter eingesetzt. Die Elektroinstallation in der Küche wurde teilweise beschädigt und deshalb von der Feuerwehr stromlos geschaltet.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10 und Löschzug 11 (Stadtmitte)
Datum: 28.03.2006
Einsatz mit Gefahrgut im Hafen
Alarmierungszeit: 10:58 Uhr Einsatzende: 12:57 Uhr
Kräfte im Einsatz: 27 Kräfte in Bereitschaft: 6
Einsatzsituation:
Bei einem Lkw beladen mit 88 Fässern Gefahrgut lag bei einem Fass eine Undichtigkeit vor, die sich durch eine deutliche Geruchsbildung bemerkbar machte.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Ein Feuerwehrtrupp unter Chemikalienschutzanzug erkundete die Lage und stellte bei einem Fass mit Dimethylsulfid eine Undichtigkeit fest. Da sich dieses Fass in einem Bergefass befand lag auch keine Gefahr für einen Produktaustritt vor. Das Fass wurde unter Begleitung der Polizei und der Feuerwehr zu einer Spedition transportiert. Von dort werden weitere Maßnahmen vor dem Versand nach Moskau getroffen.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10, Löschzug 11 (Stadtmitte), Sondereinsatzgruppe (SEG), Fachkräfte der freiwilligen Feuerwehr für GSG
Datum: 27.03.2006

Unfall mit Chemikalien auf der A57
Alarmierungszeit: 08:16 Uhr Einsatzende: 18:15 Uhr
Kräfte im Einsatz: 45 Kräfte in Bereitschaft: 12
Einsatzsituation:
Verkehrunfall mit einem Gefahrguttransporter.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war eine Rauchbildung über dem Unfallfahrzeug sichtbar. Das Unfallfahrzeug lag seitlich auf der Autobahnböschung, die sich gelöste Ladung lag ebenfalls im Bereich der Böschung. Die verlorengegangene Ladung bestand aus verschiedenen Gebinde mit Eisenchlorid, Salzsäure und Testbenzin. Von Seiten der Polizei wurde die Autobahn A57 in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Ferner wurde die Einsatzstelle im Umkreis von 500 Meter abgesperrt.
Personen kamen nicht zu schaden.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Zur Bergung der Ladung und des LKW wurde ein Bergungsunternehmen sowie die Werkfeuer Henkel angefordert. Von der WF Henkel wurde mit Unterstützung der FW Neuss die undichten Fässer mit Salzsäure geborgen und umgefüllt. Die übrige Ladung wurde ebenfalls geborgen und in Überfässer gesichert. Etwa 2000 Liter Salzsäure gelangten aus den beschädigten Behältnissen ins Erdreich. Zur Sicherung der Einsatzstelle standen Tanklöschfahrzeuge in Bereitstellung.
Das verunreinigte Erdreich wird von einem Entsorgungsunternehmen abgetragen. Die Einsatzstelle wurde an die Untere Wasserbehörde, der Polizei sowie dem Bergungsunternehmen übergeben. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10, Löschzug 11 (Stadtmitte), Sondereinsatzgruppe (SEG), Fachkräfte der freiwilligen Feuerwehr für GSG, Feuerwehr Meerbusch und Werkfeuerwehr Henkel
Datum: 25.03.2006

verunfallter PKW auf der A46
Alarmierungszeit: 12:06 Uhr Einsatzende: 12:45 Uhr
Kräfte im Einsatz: 19
Einsatzsituation:
Auf der A 46, kurz hinter der Auffahrt Uedesheim (Fahrtrichtung Düsseldorf), hatte sich ein PKW überschlagen. Das Fahrzeug lag auf dem Dach im rechten Grünstreifen.
Eine Person hatte das Fahrzeug bereits verlassen. Eine weitere Person lag noch im Wrack; war aber jedoch nicht eingeklemmt.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Die Personen wurden vom Rettungsdienst betreut.
Die auslaufenden Betriebsstoffe wurden aufgefangen.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10 und Löschzug 13 (Uedesheim)
Datum: 12.03.2006
Kellerbrand in Hoisten
Alarmierungszeit: 17:42 Uhr Einsatzende: 19:15 Uhr
Kräfte im Einsatz: 10 Kräfte in Bereitschaft: 17
Einsatzsituation:
Kellerbrand in einem Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung.
Die Bewohner hatten vor Eintreffen der Feuerwehr das Gebäude bereits verlassen.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Ein Trupp wurde unter Atemschutz und einem C-Rohr zur Brandbekämpfung eingesetzt. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz wurde als Sicherungstrupp bereitgestellt. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Das verrauchte Haus sowie die Einliegerwohnung wurde mittels Hochdrucklüfter belüftet.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10, Löschzug 15 (Rosellen) und Löschzug 16 (Hoisten)
Datum: 01.03.2006
Brandeinsatz auf der Furtherstraße
Alarmierungszeit: 17:42 Uhr Einsatzende: 18:54 Uhr
Kräfte im Einsatz: 14 Kräfte in Bereitschaft: 9
Einsatzsituation:
Zimmerbrand in einer Dachgeschoßwohnung eines 4-geschoßigen
Wohnhauses.Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte sich eine Mutter mit ihrer Tochter bereits in Sicherheit gebracht. Die Wohnung war stark verraucht.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Ein Trupp wurde unter Atemschutz und einem C-Rohr zur Brandbekämpfung und ein weiter Trupp mit Atemschutz als Sicherungstrupp eingesetzt. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.Die stark verrauchte Wohnung wurde mittels Hochdrucklüfter belüftet.Die Brandursache ist unbekannt.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10, Löschzug 11 (Stadtmitte) und Löschzug 19 (Furth)
Datum: 21.02.2006
PKW gegen Strommast
Alarmierungszeit: 12:08 Uhr Einsatzende: 13:12 Uhr
Kräfte im Einsatz: 10 Kräfte in Bereitschaft:
Einsatzsituation:
Ein PKW war auf dem Grefrather Weg gegen einen Strommast gefahren. Dieser war durch den Aufprall zerstört, das die Stromleitungen drohten auf die Strasse zu fallen. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde der verletzte Fahrer bereits vom Rettungsdienst unter Mithilfe der Polizei versorgt.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Die Einsatzstelle wurde Abgesperrt und der PKW gesichert. Anschliesend wurde die Einsatzstelle an den Stromversorger übergeben.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10
Datum: 20.02.2006

Brand einer KFZ-Werkstatt in Norf
Alarmierungszeit: 18:47 Uhr Einsatzende: 00:51 Uhr
Kräfte im Einsatz: 42 Kräfte in Bereitschaft: 20
Einsatzsituation:
Feuer in einer KFZ Werkstatt in voller Ausdehnung.
Größe der Lagerhalle ca. 20 x 30 m.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Brandbekämpfung über 2 Wenderohre von 2 Drehleitern, 5 Trupps unter Atemschutz bekämpften das Feuer mit C Strahlrohren im Innenangriff. Mit einem B Strahlrohr wurde von außen unterstützt. Ein Übergreifen auf die angrenzenden Werkstätten konnte durch den
umfassenden Löschangriff verhindert werden. Während des Einsatzes kam es zu zum Einsturz des Hallenteils mit gleichzeitiger Explosion einer Gasflasche. Hierbei wurden insgesamt 4 Feuerwehrleute verletzt. Drei der Feuerwehrleute wurden vorsorglich ins Krankenhaus verbracht. Zwei der Verletzten konnten kurz darauf das Krankenhaus wieder verlassen. Der schwerer verletzte Kollege musste noch in der Nacht operiert werden und befindet sich auf dem Weg der Besserung.
Durch die Wucht der Explosion flogen Steine bis zu 100m umher und beschädigten mehrere Feuerwehrfahrzeuge teilweise erheblich. Die Untere Wasserbehörde wurde auf Grund des verunreinigten Löschwassers angefordert.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10, Löschzug 11 (Stadtmitte), Löschzug 14 (Norf), Löschzug 15 (Rosellen) und Sondereinsatzgruppe (SEG)
Datum: 13.02.2006
Kellerbrand in Gnadental
Alarmierungszeit: 23:55 Uhr Einsatzende: 01:20 Uhr
Kräfte im Einsatz: 27 Kräfte in Bereitschaft: 12
Einsatzsituation:
In einer Apartment-Wohnung im Kellergeschoß eines 3 geschoßigen Wohnhauses brannten Einrichtungsgegestände. Das Feuer wurde von einem Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr gelöscht. Das Treppenhaus wurde belüftet und die Wohnungen des Hauses auf eine mögliche Verrauchung kontrolliert. Es befanden sich bei Eintreffen der Feuerwehr keine Bewohner mehr in den Wohnungen.Vorsorglich wurden fünf Bewohner vom Rettungsdienst mit Verdacht auf einer leichten Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10 und Löschzug 11 (Stadtmitte)
Datum: 09.02.2006

Feuer im Schulbus
Alarmierungszeit: 08:27 Uhr Einsatzende: 09:30 Uhr
Kräfte im Einsatz: 8 Kräfte in Bereitschaft: 13
Einsatzsituation:
Auf der Lanzerather Straße brannte der hintere Bereich eines Buses. Die Fahrgäste (Schüler) wurden vor dem Eintreffen der Feuerwehr von dem Busfahrer evakuiert. Ein Löschversuch durch Passanten mit drei Feuerlöschern mußte abgebrochen werden.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Der Brand wurde von der Feuerwehr mit zwei Schnellangriffs-Rohren bekämpft. Ein Mann unter PA wurde zur Kontrolle des Fahrgastraumes abgestellt Nach Ablöschen der Flammen wurden vorhandene Glutnester im Bereich der Isolierung mit der Kübelspritze abgelöscht. Die zur Einsatzstelle bestellte Untere Wasserbehörde musste nicht tätig werden. Nach Beendigung des Einsatzes wurde die Einsatzstelle an einen Verantwortlichen des Busbetreibers übergeben.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10, Löschzug 17 (Holzheim) und Löschzug 18 (Grefrath)
Datum: 05.02.2006

Überörtliche Hilfe für Düsseldorf
Alarmierungszeit: 11:50 Uhr
Kräfte im Einsatz: 18
Einsatzsituation:
Bei einem Großbrand in einem Autohaus in der Düsseldorfer Innenstadt am Sonntag dem 05.02.2006, bei dem annähernd 50 Oldtimer ein Raub der Flammen wurden, forderte die BF Düsseldorf bei der Kreisleitstelle Neuss, 2 LF 16 und eine Drehleiter zur Unterstützung an.
Die Kreisleitstelle entsendete daraufhin ein LF vom Löschzug 11 und 17 sowie eine Drehleiter vom LZ 10 in Richtung Düsseldorf.
Die Neusser Kräfte wurden auf dem Südring vom C-Dienst der BF Düsseldorf in Empfang genommen und zur Hauptfeuerwache 1 auf der Hüttenstrasse geleitet. Dort, in Sichtweite der eigentlichen Einsatzstelle, übernahmen die Kräfte der Neusser Feuerwehr die Einsatzbereitschaft für die Innenstadt von Düsseldorf. Folgeeinsätze beschränkten sich auf einen Verkehrsunfall in Wersten, bei dem auslaufende Betriebsmittel aufgenommen werden mußten.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10, Löschzug 11 (Stadtmitte) und Löschzug 17 (Holzheim)
Datum: 03.02.2006
Brand im Neusser Hafen
Alarmierungszeit: 04:56 Uhr
Kräfte im Einsatz: 24 Kräfte in Bereitschaft: 10
Einsatzsituation:
Aus noch nicht geklärter Ursache brannte es im Bereich der Presserei für die Zubereitung von Speiseöl in einer Oelmühle auf der Industriestraße.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Der Brand wurde mit 1 C-Strahlrohr von1 Trupp unter Atemschutz gelöscht. Anschließend wurden alle Transportleitungen im Bereich der Presserei kontrolliert. Teilweise sind Leitungen mit Dampflöschanlagen versehen, die auch durch Mitarbeitern der Firma ausgelöst wurden. DieTransportleitung zwichen den einzelnen Etagen wurde leer gefahren und auf Brandnester kontrolliert.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10, Löschzug 11 (Stadtmitte) und Löschzug 12 (Grimlinghausen)
Datum: 30.01.2006

10 Häuser in Hoisten unter Wasser
Alarmierungszeit: 06:35 Uhr
Kräfte im Einsatz: 36 Kräfte in Bereitschaft: 17
Einsatzsituation:
Durch einen Wasserrohrbruch in einer grossen öffentlichen Sammelwasserversorgungsleitung lief bei 10 Einfamilienreihenhäusern in den Strassen Im Winkel und Helpensteiner Kirchweg das Wasser über Kellerschächte in die Kellerräume und stieg teilweise bis zum Erdgeschoss an. Hierdurch bedingt war teilweise in den Häusern der Strom ausgefallen.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Durch die fehlende strassenseitige Vebindung mussten zwei Einsatzabschnitte gebildet werden (Helpensteiner Kirchweg/Im Winkel). Die Feuerwehr setzte 15 Tauchpumpen ein um das Wasser aus den Häusern abzupumpen.Anfangs lief das Wasser immer wieder nach, erst nach Absperrung der Wasserversorgungsleitung durch die Kreiswasserwerke konnte das Wasser abgepumpt werden. Weiterhin wurden in einigen Häusern Restwassermengen mit dem Wassersauger entfernt. Das RWE wurde zur Einsatzstelle beordert und kontrollierte die unter Wasser gestandenen Hauptversorgungsanschlüsse. Ausserhalb der Häuser standen die an der Villestrasse angrenzenden Gärten vollständig unter Wasser, dabei sind teilweise gepflasterte Gehwege abgesackt. Die Villestrasse wurde für den Durchgangsverkehr gesperrt.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10, Löschzug 14 (Norf), Löschzug 15 (Rosellen), Löschzug 16 (Hoisten), Löschzug 17 (Holzheim) und Sondereinsatzgruppe (SEG)
Datum: 28.01.2006
Kellerbrand auf der Furth
Alarmierungszeit: 03:30 Uhr Einsatzende: 04:25 Uhr
Kräfte im Einsatz: 20 Kräfte in Bereitschaft: 8
Einsatzsituation:
Rauch drang beim Eintreffen der Einsatzkräfte aus dem Kellerfenster und der Haustür eines viergeschossigen Wohn- und Geschäftshauses. Der Treppenraum war verraucht. An den Fenstern des 1. und 2. Obergeschosses machten sich Bewohner bemerkbar.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Das Kellerfenster wurde gewaltsam geöffnet um dort eine Entlastungsöffnung für den Rauchabzug zu schaffen. Ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr ging zur Brandbekämpfung in den Keller vor. Ein zweiter Trupp unter Atemschutz kontrollierte den Treppenraum und die Wohnungen. Das Feuer schnell unter Kontrolle, der Treppenraum und der Keller wurden mit zwei Hochdrucklüftern rauchfrei gemacht.Die Stadtwerke und das RWE wurden benachrichtigt, da sowohl die Gasversorgungsleitung als auch die Spannungsversorgung im Keller durch den Brand des Altpapiers beschädigt worden waren. Die Einsatzstelle wurde an Kripo Neuss übergeben.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10, Löschzug 11 (Stadtmitte) und Löschzug 19 (Furth)
Datum: 25.01.2006
Brennender Kochtopf auf der Yorckstraße
Alarmierungszeit: 23:58 Uhr Einsatzende: 00:25 Uhr
Kräfte im Einsatz: 10
Einsatzsituation:
Kochtopfbrand in der Küche eines Mehrfamilienhauses. Feuer war von dem Bewohner vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Durch den Kochtopfbrand war die gesamte Wohnung stark verraucht. Die Wohnung wurde mit Hochdrucklüfter entraucht.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10
Datum: 23.01.2006
Hallenbrand auf der Moselstraße
Alarmierungszeit: 22:25 Uhr Einsatzende: 00:07 Uhr
Kräfte im Einsatz: 32
Einsatzsituation:
Aus einer Sicherstellungshalle für Fahrzeuge, die noch der polizeilichen Ermittlung bedürfen, trat Brandrauch im Dachbereich aus. Aus der angrenzenden Betriebswohnung waren die Personen bereits im Freien. Der Mieter der Wohnung hatte den Brand gemeldet.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Bei Eintreffen der Feuerwehr musste diese feststellen, dass es nur einen seitlichen Zugang in die Halle gab, der entsprechend gesichert war. Glücklicherweise erschien ein Mitarbeiter des Hallenbetreibers und öffnete die Tür. Da die relativ große Halle extrem verraucht war, ging ein Trupp mit C-Rohr und Wärmebildkamera zur Erkundung in die Halle vor. Ein Rettungstrupp stand in Bereitstellung. Relativ schnell wurde der Brandherd mit Hilfe der Wärmebildkamera gefunden und abgelöscht. Da die Halle keine Rauchabzugsanlage hatte, mussten die zur Vorderseite befindlichen Sektionaltore durch einen weiteren Trupp unter Atemschutz von innen geöffnet werden. Anschließend wurde die Halle mittels Druckbelüfter entraucht.
Kurios an diesem Einsatz war die Tatsache, dass der dort zur Sicherung abgestellte Wohnwagen bereits in der Neujahrsnacht auf dem Parkplatz des Nordparkbades gebrannt hatte und von der Feuerwehr gelöscht wurde.
Die Brandursache wird von der Kripo ermittelt.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10, Löschzug 11 (Stadtmitte) und Sondereinsatzgruppe (SEG)
Datum: 20.01.2006
Brand über einem Pferdestall
Alarmierungszeit: 03:37 Uhr Einsatzende: 04:52 Uhr
Kräfte im Einsatz: 38
Einsatzsituation:
Auf dem Dachboden über den Pferdeställen eines landwirtschaftlichen Anwesens brannte ein Kühlschrank und in unmittelbarer Nähe abgestellte Reitutensilien. Größere Bereiche der hölzernen Dachstuhlkonstruktion waren ebenfalls angebrannt. Durch das laute Bellen der Hunde war der Hofeigentümer auf den Brand aufmerksam geworden und hatte bei Eintreffen der Feuerwehr bereits den größten Brandherd mit tragbaren Feuerlöschern gelöscht. Die unterhalb des Dachbodens in Ställen untergebrachten Pferde hatte er bereits ins Freie gebracht.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Die Feuerwehr löschte den Brand mit einem C-Rohr. Glutnester im Dachbereich und Holzfußboden wurden nach Kontrolle mit der Wärmebildkamera abgelöscht und der Brandschutt ins Freie gebracht. Durch das schnelle Eingreifen des Hofeigentümers und der Feuerwehr konnte schlimmeres verhindert werden, da in den angrenzenden Bereichen weitere Pferde untergebracht waren. Der Sachschaden blieb gering.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10, Löschzug 11 (Stadtmitte), Löschzug 17 (Holzheim), Löschzug 18 (Grefrath) und Sondereinsatzgruppe (SEG)
Datum: 18.01.2006
Feuer im Hochhaus
Alarmierungszeit: 12:14 Uhr Einsatzende: 13:19 Uhr
Kräfte im Einsatz: 30 Kräfte in Bereitschaft: 10
Einsatzsituation:
Starke Verrauchung in einer Wohnung im 10 OG eines Hochhauses auf der Görlitzerstraße.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Ein Trupp ging Atemschutzgeräten und einem C-Rohr zur Brandbekämpfung in die verrauchte Wohnung vor. Ein weiterer Trupp kontrollierte unter Atemschutz den teilweise verauchten Flur. Mit einem Hochleistungslüfter wurde der Flur von einem dritten Trupp belüftet und rauchfrei gemacht. Ein weitererTrupp stand mit Atemschutzgeräten in Bereitstellung. Die Wohnung wurde nach der Brandbekämpfung gelüftet. Enstehungsursache war vermutlich die Beleuchtungsanlage eines Aquariums.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10, Löschzug 11 (Stadtmitte) und Löschzug 12 (Grimlinghausen)
Datum: 14.01.2006
Verkehrsunfall Nordstraße
Alarmierungszeit: 01:12 Uhr Einsatzende: 02:27 Uhr
Kräfte im Einsatz: 14
Einsatzsituation:
Vermutlich durch Mißachtung der Vorfahrt kam es zu einem Frontalzusammenstoss zwischen einem gasbetriebenen Großraumtaxi und einem Klein-PKW. Bei Eintreffen der Feuerwehr
lag der Klein-PKW auf der Seite und eine weibliche Person war noch eingeschlossen. Eine weitere weibliche Person und der Taxifahrer wurden bereits vom Rettungsdienst betreut.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Die Feuerwehr entfernte mit Spezialwerkzeug die Frontscheibe und Teile des Daches wurden mittels hydraulischer Schere entfernt.
Die Person wurde aus Ihrer Zwangslage befreit und dem Notarzt übergeben.
An beiden Fahrzeugen traten auslaufende Betriebsmittel aus, die mit Aufsaugemittel abgestreut wurden. Bei beiden Fahrzeugen wurden die Batterien abgeklemmt.
Am gasbetriebenen Taxi wurden Messungen mit einem Gasprüfgerät vorgenommen; der Verdacht bezüglich austretendem Erdgas bestätigte sich jedoch nicht.
Während des gesamten Einsatzes war ein C-Rohr in Bereitstellung,
um einen eventuellen Folgebrand sofort ablöschen zukönnen.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10
Datum: 12.01.2006
Falscher Alarm auf der Schillerstraße
Alarmierungszeit: 14:08 Uhr Einsatzende: 15:12 Uhr
Kräfte im Einsatz: 18
Einsatzsituation:
In einem Wohn- und Geschäftshaus sollte es in einer Wohnung brennen.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Von den eintreffenden Kräften wurde bereits im Hausflur ein starker Geruch nach verbrannten Essen wahr genommen. Im Haus wurden 12 Wohnungen in drei Obergeschossen, der Dachboden, und eine im Erdgeschoss befindlichen Pizzeria ohne Feststellung kontrolliert. Anschließend wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10
Datum: 03.01.2006
Dachstuhlbrand in Rosellen
Alarmierungszeit: 20:09 Uhr Einsatzende: 03:14 Uhr
Kräfte im Einsatz: 44 Kräfte in Bereitschaft: 15
Einsatzsituation:
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte der Wintergarten im Erdgeschoß und die Dachgeschoßwohnung eines viergeschossigen Wohnhauses bereits in voller Ausdehnung. Eine Brandausbreitung innerhalb des freistehenden Wohnhauses konnte nicht verhindert werden. Bei der Erkundung der Einsatzstelle wurde an der rückwärtigen Gebäudeseite zusätzlich ein größerer Brand im Kellergeschoß festgestellt. Die Tochter der Familie konnte sich vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem brennenden Haus ins Freie retten.
Maßnahmen / Besonderheiten:
Da die Dachgeschoßwohnung und der Wintergarten bereits beim Eintreffen der Feuerwehr in voller Ausdehnung brannte, war die Brandbekämpfung nur noch durch einen Außenangriff möglich.
Für die Brandbekämpfung wurden drei C-Strahlrohre und ein Wenderohr über die Drehleiter eingesetzt. Der Brand im Kellergeschoß wurde von einem Trupp unter Atemschutz mit einem C-Strahlrohr im Innenangriff gelöscht. Nach ca. 30 Minuten hatten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle. Durch die starke Wärmestrahlung hatte sich der komplette Putz von den Wänden im Treppenraum gelöst. Außerdem waren die hölzernen Trittstufen der Treppe so stark verbrannt, dass ein Begehen nur noch mit äußerster Vorsicht möglich war. Die Fensteranlagen von Wintergarten und Dachgeschoßwohnung wurden stark beschädigt. Die Elektro- und Sanitärinstallation wurde durch das Feuer im Dachgeschoß völlig zerstört. Das RWE wurde deshalb zur Einsatzstelle beordert. Die Hauswasserzufuhr wurde im Keller von der Feuerwehr abgesperrt. Da der Dachstuhl des Hauses durch das Feuer stark beschädigt wurde und ein Einsturz nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde ein Statiker zur Einsatzstelle bestellt. Für die aufwendigen Nachlöscharbeiten mußten großflächig Dachziegel von der Dachfläche und Schieferplatten von einer Giebelwand entfernt werden. Das Wohnhaus ist zur Zeit nicht mehr bewohnbar. Aus Sicherheitsgründen wurde an der Einsatzstelle eine Brandwache eingerichtet. Von der Brandwache wurden alle Brandstellen mit der Wärmebildkamera mehrfach kontrolliert. Um 02.59 Uhr konnte die Rückmeldung "Feuer aus" an die Leitstelle abgesetzt werden. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben, die für die Objektsicherung vor Ort blieb.
Eingesetzte Kräfte / Löschzüge:
Hauptamtlicher Löschzug LZ 10, Löschzug 11 (Stadtmitte), Löschzug 14 (Norf), Löschzug 15 (Rosellen) und Löschzug 16 (Hoisten)